Ein tolles Gefühl

Bin heute Nachmittag gegen siebzehn Uhr noch joggen gegangen. Musste mich wieder selbst motivieren da Lisa Besuch hatte und ich so alleine laufen musste. Das Wetter war auch keine große Hilfe um den fetten Arsch hoch zu bekommen. Nebel und leichter Nieselregen erforderten ein großes Maß an Überwindung. Dabei ist solches Wetter genau genommen eigentlich gut zum joggen, man schwitzt nicht so schnell. Na ja, ich mit meinen Fettreserven schwitze leider noch bei jedem Wetter.

Ok, egal! Ich bin ja gelaufen und es war toll! Die Strecke ist 4,658 Kilometer lang und hat 168 Höhenmeter. Der Untergrund ist halb Teer und die andere Hälfte sind Waldwege, allerdings teilweise mit ziemlich groben Schotter. Die ersten 600 Meter ging ich um die Muskeln ein wenig auf zu wärmen. Dann fiel ich in einen leichten Trab.


( Screenshot von jogmap – Kartendaten © 2009 OpenStreetMap Contributors (CC-BY-SA) – Nutzungsbedingungen )

Nach der Hälfte der Strecke passierte es dann. Für einen kurzen Augenblick vergaß ich die Schmerzen in den Waden und das Brennen der Lunge. Meine Atmung befand sich im Einklang mit meinem Laufrythmus und für ein paar hundert Meter genoss ich den Lauf und die Natur – wie in sehr alten Zeiten als ich noch Schüler war und aktiv im Leichtathletikverein. Ich sehne den Tag herbei wenn sich dieses Gefühl wieder über die gesamte Distanz einstellt. Es gibt fast nichts besseres als dieses Glücksgefühl.

Zum Ende hin musste ich noch mal ein Stück gehen. Die letzte lange Gerade zieht sich mit einer leichten Steigung über gute 1,5 km. Da brennen mir noch die untrainierten Waden weg. Trotzdem bin ich mit meiner Leistung mehr als zufrieden.

Ach, übrigens – die Waage meldete nach dem Duschen 96,5 kg. Letzten Sonntag waren es noch glatte hundert Kilogramm – TSCHAKKA!

Pinterest

Jo, nun hab ich Pinterest. Warum? Na ja, drüber gestolpert, neugierig gewesen, um eine Einladung gebettelt – nun hab ich nicht nur einen Account sondern Pinterest ist bereits hier eingebaut. Unter jedem Artikel gibt es neben den üblichen Verdächtigen von Twitter, Facebook und Google+ auch einen Button um meine extrem wichtigen geistigen Ergüsse bei Pinterest zu pinnen.

Blöd an Pinterest finde ich das immer irgendeine Grafik (oder Video) der Website, die man bei Pinterest pinnen will mit gepinnt wird. Blöd, bei mir gibts nicht so viele Fotos, Grafiken oder Bilder. Außerdem sehe ich da Probleme mit den Urheberrechten. Kann bestimmt schnell passieren das Abmahnungen ins Haus flattern weil man fremde Fotos einfach weiter verteilt hat.

Da finde ich QOUTE.fm besser. Da werden markierte Textpassagen geteilt, die dann auch im Profil bei QUOTE.fm angezeigt werden und nicht etwa der Titel der Website. So sieht man sofort warum man einen Text bei QUOTE.fm gespeichert hat.
Sieht zwar nicht so stylisch aus wie Pinterest aber ich denke besser für meine Zwecke geeignet. Wäre nur toll wenn man das auch so schön in den Blog integrieren könnte. Aber was noch nicht ist kann ja noch werden.

Was mach ich nun mit Pinterest? Wie seht ihr denn die Sache mit dem Urheberrecht? Wirds da Probleme geben wenn man fremdes Material mit Pinterest teilt?

Die Eier des Tigers

Wofür andere mal eben ein Stündchen (oder noch weniger) brauchen, dafür brauchen wir eine ganze Woche – sich ohne Hilfsmittel 15 km durch den Wald bewegen. Aber egal, wir halten durch und lassen das Ziel nicht aus den Augen!

Wir? Na, meine Tochter und ich.

Das Ziel? Na, abnehmen!

Ok, wir sind letzten Sonntag das erste Mal gelaufen, bzw. gegangen und ein bisschen gelaufen. Ungefähr 5 km, wovon wir 3 – 400 Meter langsam gelaufen sind.

Am Dienstag dann das zweite Mal. Gleiche Strecke, aber ungefähr die doppelte Distanz gelaufen.

Donnerstag dann eine etwas andere Strecke, jedoch gleiche Distanz. Ich wollte es wissen und bin gute drei !!! Kilometer gelaufen. Lisa war nicht so gut drauf (Frauengedöns – ihr versteht). Nach kurzer Zeit wollte sie umdrehen. Ich sagte ihr das sie das machen kann oder sich durch beißen. Sie biss sich durch. Mein Mädchen!

Parallel dazu haben wir unsere Ernährung umgestellt. Weniger, fettarmer, gesünder. Die Waage erzählt mir nun das ich zwei Kilo weniger wiege. Ich trau dem Braten aber nicht und lass mich von dem Gerät nicht in Sicherheit wiegen. Dabei ist es gar nicht mal so einfach “Nein” zu sagen und den Kühlschrank links liegen zu lassen. Doch es funktioniert.

Und sonst? Die Beine schmerzen, der Arsch verkrampft, der Schultergürtel schmerzt ebenfalls. Trotzdem fühle ich mich irgendwie gut und weiß das ich auf dem richtigen Weg bin. Sehen kann man zwar noch nichts doch ich spüre das es weniger geworden ist, wenn auch nur wenig. Das Lebensgefühl ist bereits nach dem bisschen Sport und der Umstellung auf mehr Gemüse und Obst wesentlich besser.

Heute Nachmittag gehts wieder raus und dann denke ich wieder an die Eier des Tigers! Wegen Motivation und so…

Online Petition mitzeichnen für eine bunte Republik Deutschland

Familie Ismailov/a lebt seit fast 10 Jahren in Deutschland – nun droht ihnen die Abschiebung. Nurjana Ismailova (21) und ihr Bruder Nuradil (19) sind seit Jahren ehrenamtlich in der Flüchtlingsjugendorganisation "Jugendliche Ohne Grenzen" (JOG) aktiv, helfen neuankommenden Flüchtlingen mit Übersetzungen und Orientierungshilfen und sind nicht nur von den Mitgliedern von JOG, sondern auch von deren Kooperationspartnern wie dem Bundesfachverband UMF sehr geschätzt. Beide sprechen akzentfreies deutsch, haben hier die Schule besucht und ihren Schulabschluss (Realschule und Hauptschule) erworben. In Deutschland haben sie zahlreiche FreundInnen gefunden und Niedersachsen ist ihr neues Zuhause geworden. Zu Ihrem Herkunftsland Dagestan haben sie keinerlei Bindung mehr. In Deutschland könnten sie problemlos eine Ausbildung beginnen und sich ins Arbeitsleben integrieren aber dies wird ihnen von der Ausländerbehörde verboten. Auch ihre Eltern würden angesichts des breiten UntersützerInnen-Netzwerks sofort eine Arbeit finden, wenn ihnen eine Erlaubnis dafür gegeben würde.

( via )

Ein alter Mann ist kein D-Zug

Kommt aber auch voran – wenn er sich nur erst mal aufrafft.

Kurz vor Neun Uhr war ich verabredet mit meinem Töchterchen. Und das war auch gut so, denn alleine wäre ich nicht raus gegangen sondern hätte mir als Ausrede zu schlechtes Wetter eingeredet. Da aber mein Töchterchen pünktlich um viertel vor Neun ihre Schuhe anzog blieb mir nichts anderes übrig als mich ebenfalls zum laufen fertig zu machen.

So zogen wir also los und marschierten den hiesigen Trimm-Dich-Pfad entlang. Das sind ungefähr 5 km. Zwischendurch sind wir sogar ein kurzes Stück gelaufen. Atmung und Kreislauf waren kein Problem, doch die Knochen, Muskeln und Bänder hatten schnell an ihre Belastungsgrenze erreicht. Die müssen sich halt erst wieder an solch eine Belastung gewöhnen. Doch das wird schon.

Haben uns vorgenommen jeden zweiten Tag zu laufen. Mal sehen was wird. Außerdem habe ich mir fest vorgenommen meine Ernährung zu ändern. Von Diät will ich hier gar nicht schreiben, aber ein klein wenig drauf achten was und vor allem wie viel ich esse.