Facebook gibts nicht mehr

Habe soeben mein Profil und auch die Fanpage bei Facebook gelöscht, bzw. die Löschung beantragt. Nun dauert es noch 14 Tage bis mein Account mit allem drum und dran bei Facebook endgültig gelöscht wird.

Auf die Gründe will ich jetzt nicht weiter eingehen – kein Bock. Nur halt die Info für die Leute die mit mir befreundet waren oder die Fanpage geaddet hatten.

Es gibt kein größer Leid …

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… als das was man sich selber antut.

Das alte Lied. Gebe ich mich nicht der Selbstbeweihräucherung hin, wie sie in der Szene nun mal in Form von Blogparaden, Blogaktionen oder schlichten Umfragen über die verschiedenen Facetten des tristen Bloggerlebens oder des alles bestimmenden social networking an der Tagesordnung sind, weiß ich nicht über was ich schrieben soll.

Es ist müßig sich auf seinem Blog über Politik, Wirtschaft oder Kirche aus zu lassen. Es macht einfach keinen Spaß immer wieder zu proklamieren was in unserer Gesellschaft nicht stimmt, ändern wird sich eh nichts. Oder hat sich etwa die Kirche bewegt nachdem heraus kam das sich Vertreter der selbigen an Kindern und Jugendlichen vergangen haben? Überdachten die Manager der Großfinanz ihre Einstellung nach bzw. während der Finanzkrise? Handeln Politiker auf einmal mehr für das gemeine Volk und nicht mehr für die eigene Kasse und den eigenen Machterhalt, nur weil seit einiger Zeit ein paar Wenige ihre dunklen Machenschaften im Internet durchleuchten?

Ne, es bringt nichts!

Auch private Themen will ich hier nicht mehr breit treten. Zum Einen sind die größten Probleme was die Erziehung unserer Kinder angeht abgehakt, zum Anderen weiß ich nicht mehr so genau ob ich über Privates hier überhaupt noch schreiben will. Auch über andere private Bereiche, z.B. die Umgestaltung unseres Grundstückes, will ich hier nicht mehr berichten. Wen interessiert das schon.

Also zur Zeit weiß ich echt nicht worüber ich hier schreiben soll. Irgendwie geht mir das ganze Internet und vor allem mein Weblog gehörig auf den Sack!

Meine Frau hatte ihren Letzten

Nie wieder Nachtschicht – endlich wieder Sex!

Ganz großes Kino

fuesse

Gestern morgen noch schrieb ich hier wie die nächsten Tage aussehen werden. Von viel Schweiss und Arbeit war die Rede.Pustekuchen! Das hat sich wenigstens für Heute erledigt.

Was ist passiert?

Ein Nagel, in Fachkreisen auch als Drahtstift bekannt, bohrte sich zu früher Stunde in die Ferse meines schlanken linken Fußes. Nachteil bei solch einem Vorgang ist das man den Nagel erst spürt wenn er sich bereits im Körper befindet. Erschwerend kommt dann noch die Tatsache hinzu, dass auf Grund eines großen Vorkommens von Hornhaut die elektrischen Impulse der Nervenenden vom Gehirn falsch bis gar nicht gedeutet werden, so dass der Nagel genug Zeit zur Verfügung hat richtig tief in besagtes Körperteil vorzudringen.

Um es auf den Punkt zu bringen. Ich bemerkte mein Mißgeschick erst als ich mich wunderte warum ein Stück Dachlatte an meinem Fuß hängt. Nachdem der visuelle Kontakt mit dem Holz hergestellt war bequemte sich dann auch mein Hirn mir einen Eindringling zu melden in Form eines ausgeprägten Schmerzes.

Doch ich bin ja nicht aus Zucker und Indianer weinen auch nicht. Ok, ich bin kein Indianer. Dennoch ignorierte ich den Schmerz, verarztete meinen armen Fuß mit Salbe nebst Pflaster und arbeitete munter weiter. Den zunehmenden Schmerz begründete ich mit der Tatsache das ich auf Bauschutt meine Arbeit verrichtete und Arbeitsschuhe trug, die alles andere als bequem sind.

Als meine Frau dann Nachmittags aufstand – sie hatte in der Nacht zuvor ihre letzte Schicht beim Frittentempel absolviert – zeigte ich ihr meinen formschönen Fuß. Ihre Begierde nach meinem Astralkörper unterdrückend – ja, meine Füße können durchaus ein gewisses Verlangen bei dem weiblichen Geschlecht auslösen – sagte sie nur wenig: “Der Einstich ist schwarz, darum ist es rot – Krankenhaus!”

Prima! Also Krankenhaus! Die Notaufnahme proppevoll. Ein ältere Dame die sich auf der Straße lang gemacht hatte – sah aus wie das letzte Einhorn. Noch eine ältere Dame im Rollstuhl mit starken Rückenschmerzen. Ein Mann, keine Ahnung was dem fehlte, doch er sah scheiße aus. Dann ich! Der Arzt säuberte die Wunde, schickte mich zum Röntgen – Befund in Ordnung. Am Knochen ist nichts und Fremdkörper sind auch keine im Fuß. Danach noch mal desinfizieren mit einem Fußbad. Der Arzt schreibt einen Bericht, die Schwester verbindet meinen Fuß und gibt mir eine Tetanusimpfung in den Allerwertesten. Dabei seufzt sie leise.

Habe ich schon erwähnt das die Damenwelt mitunter in Ekstase verfällt wenn sie meinen Körper erblickt? Jetzt mal ganz im Ernst. Ich habe zwar das ein oder andere Fettpolster, doch mein Po ist immer noch knackig wie am ersten Tag. Da kann ich die Schwester schon verstehen wenn sie ins schwärmen kommt. Aber ich bin meiner Frau treu – sorry Ladies!

Na ja, auf jeden Fall werde ich heute nicht arbeiten sondern meinen armen wenn auch schönen Körper, vor allem den Fuß, pflegen. Wenns dann Morgen etwas besser geht mit dem Auftreten mache ich weiter.

Der Nagel existiert übrigens nicht mehr. Wer sich mit mir und meinem Fuß anlegt muss damit rechnen eliminiert zu werden! Also, ihr Nägel da draußen, überlegt es euch in Zukunft genau ob ihr es mit mir aufnehmen wollt!

93 von hundert

Hab ich eigentlich schon erwähnt das unser Sohn seine Zwischenprüfung mit 93 von hundert Prozent bestanden hat? Das er besteht war uns ja eigentlich klar, doch rechneten wir mit einem guten “befriedigend” und hofften insgeheim auf ein “gut”. Das er nun das zweitbeste Ergebnis der Klasse einfährt mit einem “sehr gut” erfüllt uns mit Stolz.

Nun frage ich mich natürlich wo er heute stehen würde wenn der Knoten schon ein paar Jahre früher geplatzt wäre.  Da wären viele Diskussionen seine Einstellung der Schule gegenüber überflüssig gewesen und wir hätten nicht so oft in die Schule gemusst. Doch was solls, er ist halt mein Sohn und gleicht mir in vielen Dingen, so auch in diesen.

Der Direktor der Hauptschule sagte mal vor ein paar Jahren zu mir als ich mir wieder mal Sorgen machte über die Zukunft vom Dennis: “In ein paar Jahren lachen wir darüber! Der Dennis wird seinen Weg machen.” Da dachte ich der Mann will mich nur beruhigen. Wie recht er doch hatte!