Kinderficker-Sekte ist ein böses Wort!

Der Schockwellenreiter hat eine Klage am Hals weil er die katholische Kirche als Kinderficker-Sekte tituliert hat. Kann man alles bei ihm in zahlreichen Artikeln nachlesen.

Nun, ich lese nicht regelmäßig beim Schockwellenreiter und weiß nicht ob er selber schlechte Erfahrungen mit Vertretern der katholischen Kirche gemacht hat. Auf jeden Fall scheint er einen ganz schönen Hals zu schieben wenn es um diese Glaubensgemeinschaft geht.

Als ich von diesem Artikel und der daraus resultierenden Klage erfuhr wollte ich mal wissen was für ein Mensch der Schockwellenreiter ist und las ein wenig quer in seinem Blog. Auch machte ich mich schlau was Ausbildung und Beruf betrifft und stellte fest das der Herr Jörg Kantel (Betreiber des Schockwellenreiters) anscheinend ein sehr gebildeter Mann ist, der sogar EDV-Leiter am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und Lehrbeauftragter für Multimedia im Fachbereich »Angewandte Informatik« an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) in Berlin war.

Das hat mich dann echt irritiert. Wie kann ein gebildeter Mensch sich solcher Stammtischparolen bedienen, alle Mitglieder der katholischen Kirche unter Generalverdacht stellen und so primitiv seine Abneigung gegenüber der katholischen Kirche zum Ausdruck bringen? Solch einem gebildeten Menschen muss es doch klar sein das die katholische Kirche auf solch eine “Beschimpfung” reagiert. Für mich sieht das so aus das Herr Kantel diese Wortwahl bei seinem Artikel verwendet hat um die katholische Kirche extra zu provozieren. Vielleicht hat er sogar beim schreiben des Artikels darauf spekuliert verklagt zu werden um einen weiteren Shitstorm gegen die Kirche auszulösen. Ich weiß es nicht.

Er beruft sich auf Meinungs -und Pressefreiheit. Schön und gut – doch auch wenn ich meine Meinung frei vertrete muss ich die Rechte der Anderen achten, die allgemein bekannten guten Sitten einhalten und darf nicht beleidigen. Und mit Pressefreiheit hat solch ein Ausdruck in meinen Augen nichts zu tun, höchstens mit schlechtem Benehmen.

Ich selber halte von Glaubensgemeinschaften überhaupt nichts, schon gar nicht von den christlichen. Doch würde ich wenn ich schon kritisieren will nicht solche Worte wählen. So etwas gehört sich in meinen Augen nicht, auch dann nicht wenn es innerhalb dieser Glaubensgemeinschaft Individuen gibt, die pädophil und / oder pervers sind.

Mit seiner Betitelung der katholischen Kirche als Kinderficker-Sekte suggeriert Herr Kantel, das die katholische Kirche ausschließlich aus pädophil veranlagten Menschen besteht bzw. das diese Glaubensgemeinschaft als oberstes Ziel das ficken von Kindern hat. Mich würde es nicht wundern wenn nicht nur die katholische Kirche als Institution ihn verklagt sondern auch natürliche Personen, die für diese Kirche arbeiten, ihn wegen übler Nachrede, Beleidigung oder Rufmord verklagen.

Auch wenn man selber kein gläubiger Mensch ist (so wie ich) sollte man trotzdem die respektieren die an irgendeinen Gott glauben und die Kirche anerkennen. Gerade eben muss ich an die Judenverfolgung im dritten Reich denken, als alle Juden über einen Kamm geschoren wurden…

Herr Kantel: Auf Grund ihrer gesellschaftlichen Stellung und der Reichweite ihres Weblogs sollten sie ein wenig mehr Verantwortung zeigen und bei ihrer Wortwahl mit mehr Bedacht vorgehen, auch wenn dann die Resonanz auf ihre Artikel vielleicht nicht so hoch ist und ihre Artikel nicht so stark polarisieren.

Glauben kann ich mir selbst nicht mehr

Die Menschen welche hier regelmäßig lesen werden es mir nachsehen das ich schon wieder in einer tiefen Krise stecke was meinen Blog und meine Präsenz bei Social Networks betrifft.

Zur Zeit wird ja des öfteren von einem allgemeinen Blogsterben berichtet. Mein Reader ist voll von Artikeln, in denen sich die Betreiber aus der Bloggerszene verabschieden. Auch gab es in der jüngsten Vergangenheit mehrere Feeds in meinem Reader die nicht mehr aktualisiert wurden. In den Social Networks findet ebenfalls die ein oder andere Diskussion statt ob eben diese Netzwerke dafür verantwortlich sind das so viele Blogger ihre Weblogs ruhen lassen oder gar ganz vom Netz nehmen. Vor allem seit Google Plus am Start ist haben sich anscheinend viele Blogger dazu entschlossen ihre Gedanken nur noch eben dort der Welt mitzuteilen und keinen eigenen Blog mehr zu führen.

Das ich hier in der letzten Zeit nichts mehr oder nur sehr wenig geschrieben habe liegt jedoch nicht an den Social Networks. Im Gegenteil, ich kehre viel mehr diesen Netzwerken immer mehr den Rücken. Meinen Account bei Facebook nebst Fanpage ließ ich bereits löschen und ich spiele auch mit dem Gedanken meine Konten bei Twitter und Google zu löschen.

Dies hat nichts mit der allseits bemängelten Datensammelwut dieser Dienste zu tun. Hätte ich Angst um meine persönlichen Daten, würde ich mir Sorgen machen das diese Anbieter mein Surfverhalten analysieren um mir maßgeschneiderte Werbung unter zu jubeln, hätte ich keinen Internetanschluss mehr, würde meine EC-Karte verbrennen und nur noch von öffentlichen Telefonzellen aus telefonieren.

Die Gründe, warum ich keine Lust mehr auf die Social Networks habe sind ganz anders gelagert. Ich sehe ganz einfach keinen Sinn mehr in diesen Netzwerken. Sie stehlen mir einfach nur meine Zeit, überschwemmen mich mit einer Flut an Informationen, die ich nicht mehr kanalisieren kann. Um mich über das Zeitgeschehen zu informieren brauche ich die ganz einfach nicht, da gibt es andere Kanäle.

Es gibt in der Vergangenheit nur ein Ereignis, bei dem ein soziales Netzwerk nicht nur hilfreich war sondern ohne dieses Netzwerk das Vorhaben kläglich gescheitert wäre. Das war ein Klassentreffen nach 20 Jahren. Um alle Ehemaligen wieder zu finden leistete dieses Netzwerk sehr gute Dienste, und es war nicht eines der großen modernen sondern WKW, welches schon oft tot geredet wurde, da es nicht so eng verzahnt ist mit anderen Diensten.

Was nun hier geschieht weiß ich noch nicht. Gestern las ich sehr viele meiner ersten Artikel und stellte fest das diese wesentlich persönlicher und interessanter waren als die aktuellen. Wenn überhaupt möchte ich da wieder hin. Das geht aber nur wenn ich meinen Focus wieder mehr auf das reale Leben lenke und mich nicht mehr mit den Problemchen des Internets bzw. des Web 2.0 beschäftige.

Mir ist Gestern auch aufgefallen das viele der Kommentatoren aus meiner Anfangszeit als Blogger hier heute nicht mehr zu finden sind. Das empfinde ich als sehr schade, da die Diskussionen mit denen immer sehr anregend waren und ich einfach Spaß hatte.

Ein weiteres Dilemma ist das ich kein richtiges Hobby habe über das zu schreiben sich lohnen würde. Es gibt da zwar ein paar Dinge, die ich gerne ausprobieren würde, doch so lange ich da nicht Fuß gefasst habe schreibe ich nicht darüber. Ich möchte meine Glaubwürdigkeit nicht noch stärker beschneiden. Schließlich gab es in der Vergangenheit schon zu viele Dinge die ich angekündigt hatte und dann nicht einhielt.

Na ja, wenigstens habe ich wieder einmal einen Artikel geschrieben. Das ist ja schon mal was.

Ich bin gar kein Italiener

Gerade eben, als ich meine E-Mails checkte fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren. Immer wieder wunderte ich mich das mir die Karin Sebelin bei Twitter immer in einer mir fremden Sprache antwortet. Jedes mal fragte ich mich warum sie dies so macht, bis mir gerade auffiel das es wohl Italienisch ist und sie vielleicht auf Grund meines Nicks “Luigi” denkt ich sei Italiener oder wenigstens italienischer Abstammung. Das ist aber nicht so. Ich bin auf Grund zufälliger Umstände bei meiner Geburt Deutscher mit polnisch, rumänisch, französischen Wurzeln väterlicher Seits. Was jetzt aber nicht heißt das ich der polnischen, rumänischen oder französischen Sprache mächtig bin.

Im übrigen ist es mir absolut egal welcher Abstammung jemand ist! Hauptsache ist doch das wir alle wunderbare Menschen sind!

Ein Japaner sagte mal

Wer lächelt, statt zu toben,
ist immer der Stärkere…

( via )

Plugin WP AddQuicktag

Plugin WP-AddQuicktag (Plugin)
Seit kurzem ist hier das Premium Theme Piha von Elmastudio aktiviert. Bei diesem Theme gibt es recht viel Shortcodes, mit denen man die Texte ein wenig aufwerten kann. Das ist nicht schlecht, setzt allerdings ein gutes Gedächtnis voraus.
Da mein Gedächtnis aber leider alles andere als gut ist und ich die vielen Shortcodes nie im Leben im Kopp behalten kann habe ich ein Problem. Es ist umständlich die Dokumentation des Themes Piha immer geöffnet zu haben und beim schreiben eines Artikels immer wieder zwischen den tabs hin und her zu switchen. Also wendete ich die Shortcodes gar nicht bzw. nur sehr selten hier an.

Vorhin fand ich allerdings beim Lutz das Plugin WP AddQuicktag, welches von Frank Bueltge gepflegt und erweitert wurde, da der ursprüngliche Autor die Arbeit eingestellt hat. Ob es was taugt weiß ich noch nicht, doch beim Frank bin ich da guter Dinge.