Ich arbeite gerne in der Firma in der ich arbeite (toller Satz – wo sind meine Pillen). Ne wirklich! Es ist eine kleine Firma geht man von der Zahl der Angestellten aus. Geht man von dem Kram aus der bei uns so rumsteht sind wir riesig. Auf jeden Fall ist die Schar derer die mit mir gemeinsam in dieser Firma ihre Brötchen verdienen echt überschaubar.

Großer Vorteil: Je weniger Menschen in einer Gruppe innig vereint sind desto größer die Chance das sich eben diese auch vertragen. Bei uns ist das so. Wir vertragen uns, sind nett zueinander und haben meistens auch eine Menge Spaß.

Großer Nachteil: Sobald mal einer ausfällt fehlt fast ein viertel der Belegschaft. Schaut man auf die einzelnen Abteilungen (jo, wir haben sogar Abteilungen obwohl wir so klein sind) kann es auch passieren das bei einem Ausfall gleich fünfzig Prozent fehlen oder gar die Abteilung völlig leer gefegt ist.

Egal! Ich arbeite sehr gerne in dieser Firma auch wenn ich nun im fünften Jahr in Folge meinen Jahresurlaub verschieben darf! Eventuell fällt er sogar ganz aus! Aber egal, denn:

“Im allgemeinen wird Urlaub ja überbewertet!”

24h schwimmen vom WSC in Lindlar – erfolgreich teilgenommen

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Von Gestern 14:00 Uhr bis Heute 14:00 Uhr findet im Parkbad Lindlar das alljährliche 24h Arena Schwimmen statt. Dieses Jahr nahm ich zum ersten Mal zusammen mit unserem Sohn Jonas an dieser Sportveranstaltung teil. Im Vorfeld hatte ich echt ein mulmiges Gefühl da ich nicht gerade trainiert bin und wenn wir Sonntags schwimmen gehen bereits nach sechs bis acht 25 Meter Bahnen die erste Pause ansteht.

Na ja, es klappte wesentlich besser als erwartet. Ich schwamm in zwei Etappen jeweils 500 Meter mit einer halbstündigen Pause dazwischen. Dann eine dritte Etappe von 300 Metern. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen die drei Kilometer zu knacken, und wenn ich dazu die ganze Nacht brauchen würde. Daraus wurde aber nichts.

Neben dem Schwimmen auf eigene Rechnung fand nämlich auch eine Staffel statt. Da mussten die gemeldeten Teams (Sportvereine, Interessengemeinschaften, andere Vereine) innerhalb einer Stunde so viele Bahnen wie möglich schwimmen. Jeder immer zwei Bahnen und dann war der nächste dran.

Ich wurde halt kurzfristig von der Staffelmannschaft des Kreuzbundes, zu dem ich Kontakte pflege, verpflichtet. Da ich nun mal immer alles gebe hieß es für mich also nun alle ca. 15 Minuten Sprints auf 50 Meter hinzulegen. Das klappte auch recht gut doch danach hatte ich Schnappatmung, Sauerstoffmangel und meine Schulter -sowie Beinmuskulatur war übersäuert.

Somit wurde aus den drei Kilometern nichts mehr. Doch eine Silbermedaille nebst Urkunde wurde mir verliehen. Meine Schwimmleistung beträgt 1650 Meter! Dies mag sich für viele wenig anhören, zumal ich Pausen gemacht habe, doch ich bin echt stolz darauf mit meinen 43 Jahren und ca. 25 Kilo Übergewicht.

Der Jonas ist vor einer halben Stunde wieder hin. Er will die drei Kilometer voll machen und sich eine Goldmedaille abholen.

Zum guten Schluss möchte ich mich noch beim WSC – Wasser -und Schwimmsportclub Lindlar 1997 e.V. für die tolle Organisation und die entspannte Atmosphäre bedanken. Alle “Mitarbeiter” waren sehr freundlich und zuvorkommend. Es hat mir riesen Spaß gemacht und nächstes Jahr bin ich wieder am Start. Vielleicht schaffe ich ja dann die drei Kilometer!

Ps: Die Pausen verbrachte ich wie es sich gehört sitzend am Beckenrand um mir bekannte Schwimmer anzufeuern. Wenigstens kam nicht Greenpeace vorbei um mich wieder ins Wasser zu rollen.

http://www.wsc-lindlar.de , http://www.lindlar-schwimmt.de/ , http://www.parkbad-lindlar.de

Der endgültige Beweis das Geld den Charakter verdirbt – Patrouillenboote für Angola

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel bietet der Präsidialrepublik Angola Patrouillienboote zum Kauf an.

Toll! Angola ist eine autoritär regierte Republik die demokratische Grundprinzipien, wie z.B. die Gewaltenteilung oder die Anerkennung der Menschenrechte nicht kennt. Auch das Rechtssystem ist lückenhaft und in weiten Landesteilen überhaupt nicht präsent. Es gibt noch nicht einmal ein Verfassungsgericht, welches als unparteiische übergeordnete Instanz eine Kontrollfunktion ausüben könnte, obwohl es das Gesetz vorsieht.

Das kümmert aber anscheinend unsere Bundeskanzlerin nicht, Hauptsache ist doch das die Kasse stimmt und unsere Rüstungsindustrie neue Aufträge bekommt. Was kümmert es unsere Kanzlerin da ob die Käufer integer sind, deutsche Arbeitsplätze sind wichtiger. Das diese Waffenexporte den deutschen Rüstungsexportrichtlinien widersprechen ist anscheinend auch egal – Papier ist ja geduldig.

Nachdem nun in sehr kurzer Zeit zwei Großaufträge für die deutsche Waffen -und Rüstungsindustrie von unserer Bundesregierung ins Auge gefasst wurden, einmal der Verkauf von Leopard II Panzern an Saudi Arabien und zum zweiten das Angebot Patrouillenboote an Angola zu liefern, drängen sich in meinem Kopp mehrere Gedanken in den Vordergrund.

Wer Warlords oder Lord of War sehen möchte muss gar nicht ins Ausland schauen. Direkt hier bei uns in Berlin auf der Regierungsbank sitzen ein paar die man studieren kann.

Vorbei die Zeiten als zwielichtige Warlords im Verborgenen ihre Geschäfte tätigten und in dunklen Hinterzimmern ihre Deals abschlossen. Die modernen Warlords stehen im Rampenlicht, sind in der Gesellschaft etabliert und verleihen sich durch zweifelhafte Doktortitel und ein gepflegtes Äußeres den Schein des recht schaffenden ehrlichen und dem Gemeinwohl dienenden Politikers. Dabei verkaufen sie den Tod, sähen durch dubiose Waffengeschäfte mit zweifelhaften Despoten, Monarchen und Diktatoren Hass und Elend in weiten Teilen der Welt und scheren sich einen Dreck um Moral.

Es drängt sich mir der Verdacht auf dass nicht unerhebliche Summen im ich schätze mal siebenstelligen Bereich von der Rüstungs -und Waffenlobby an Vertreter unserer Regierung geflossen sind.

Wie ist es sonst zu erklären dass es kein Problem mehr darstellt deutsche Waffen an nicht demokratische Staaten zu liefern, deren politische Situation alles andere als stabil ist und in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden und die Genfer Konventionen mißachtet werden.

Unsere aktuelle Regierung macht dem Wort “christlich” in ihrem Parteinamen alle Ehre.

Schließlich sind von den Kirchen, besonders von der katholischen, in der Vergangenheit immer wieder Kriege angezettelt und unterstützt worden.

Irgendein perfider kranker Geist hat mal verlauten lassen dass Kriege ein perfektes Mittel sind um die eigene Wirtschaft anzukurbeln.

Ich fürchte unsere Bundeskanzlerin hat diesen Satz verinnerlicht und handelt nun danach. Ich gehe sogar soweit zu behaupten dass es unserer aktuellen Regierung bei diesen Waffengeschäften gar nicht um wirtschaftliche Interessen und die Sicherung von Arbeitsplätzen geht sondern einzig und allein darum den eigenen Reichtum durch Schmiergelder der Waffenlobby zu vergrößern.

Es ist eine verdammte Scheiße die da gerade im Namen des deutschen Volkes abläuft!

http://www.bpb.dehttp://rudolf-homann.blog.dehttp://de.wikipedia.org