und die Notfallambulanz lässt schlimmes ahnen
Dieser Artikel besteht aus zwei Teilen.
Das Positive – der Zeitpunkt der Verletzung
In der Vergangenheit hat es unser Sohn immer geschafft sich zu Beginn der Ferien zu verletzen. Letztes Jahr zum Beispiel zog er sich eine tiefe Schnittwunde in der ersten Woche der Sommerferien zu, als er mit seinen Kumpels unterwegs war. Ein Freund hatte nichts besseres zu tun als die Brennesseln am Wegesrand mit seinem Taschenmesser nieder zu mähen. Dabei kam ihm dann der Ellenbogen unseres Sohnes in die Quere. Vorletztes Jahr brach er sich den Arm am zweiten Tag der Ferien und ein Jahr davor verstauchte er sich den rechten Fuß zu Beginn der schulfreien Zeit.
Doch nun hat er gelernt. Die Osterferien sind fast vorbei und wir frohlockten schon das er dieses Mal anscheinend ohne Aufenthalt in irgendeiner Notambulanz die Ferien abschließt. Doch weit gefehlt. Gestern spielte er Basketball und dabei zog er sich sehr wahrscheinlich einen Haarriss im zweiten Gelenk des Ringfingers an der linken Hand zu. Kann ja mal passieren. Immerhin ist es nicht am Anfang der Ferien passiert. Irgendwann schafft er es bestimmt sich gar nicht mehr zu verletzen oder wenn dann wenigstens am Ende des Urlaubs
Ok, nun kommt der zweite Teil
Das Negative – die Notambulanz des Krankenhauses Engelskirchen
Ich also gestern Abend mit meinem Sohn in die Notfallambulanz des Engelkirchener Krankenhauses. Bei unserer Ankunft saß dort bereits ein Päärchen. Sie hatte sich das Knie verdreht und sie saßen bereits 45 Minuten dort und warteten auf einen Arzt. Langsam wurde es dem Freund der Verletzten zu bunt. Er fing an sich über die lange Wartezeit aufzuregen. Als ich dann bemerkte das ich nicht so lange warten würde stand der junge Mann auf und verschwand in den Gängen der Notambulanz. Kurz darauf konnten wir ihn lauthals diskutieren hören mit irgendwelchen schlecht bezahlten Bediensteten des Krankenhauses.
Als er wieder zurück kam hatte er eine Krankenschwester im Schlepptau, die sich bereits leicht genervt nach neuen Notfällen erkundigte. Wir meldeten uns pflichtbewußt und erklärten was passiert war. Sie inspizierte den Finger vom Dennis kurz und bemerkte dann mit vor Ironie triefender Stimmer das dies ja wirklich ein wahnsinnig schlimmer Notfall sei. Da platzte mir der Kragen und ich brauchte ungefähr fünf Minuten um diese Frau auf Linie zu bringen. Der Arzt war innerhalb von zwei Minuten für meinen Sohn da, das Röntgen dauerte weniger als eine viertel Stunde und die anschließende Schienung des Fingers keine zehn. Wir waren sogar vor dem Paar mit dem kaputten Knie wieder aus dem Krankenhaus raus.
Nun habe ich gegenüber der Krankenschwester und auch dem Arzt, der im Laufe der Behandlung natürlich auch noch sein Fett weg bekam ein schlechtes Gewissen. Die können am wenigsten dafür das im Gesundheitswesen immer weiter gespart wird, Stellen gestrichen werden, dem Pflegepersonal bei schlechter Bezahlung Überstunden aufgebrummt werden und die Ärzte durch Personalmangel oft überfordert sind. Doch das interessiert irgendwelche Verwaltungsheinis und die Krankenkassen nicht. Die stehen ja auch nicht in vorderster Front und müssen sich mit den Patienten und den sorgenvollen Angehörigen, die in solch einer Situation alles andere als objektiv sind rumschlagen.
Veröffentlicht unter Familie am 8. 04. 2010
|
Verschlagwortet mit ferien, gesundheitssystem, krankenhaus, krankenkasse, urlaub
|
wie reagieren bei E-Mails mit nichtssagendem Absender
Soeben flatterte mir eine E-Mail ins Haus, besser gesagt in den Posteingang. Adressiert an die E-Mail Adresse aus meinem Impressum lautete der Inhalt folgendermassen:
Sehr geehrter Webseiteninhaber,
mein Kunde, der erfolgreich in der Online-Unterhaltungsbranche operiert, hat mich beauftragt, Werbeflächen auf Ihren Webseiten zu kaufen.
In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen gerne ein auch für Sie interessantes Geschäftsangebot vorstellen. Falls Sie sich für weitere Details interessieren sollten, freue ich mich darauf, bald von Ihnen zu hören.
Mit freundlichem Gruß
Maria Weber
Im ersten Moment wollte ich schon auf diese Mail antworten. Man freut sich ja erst einmal über solche Angebote und wer weiß, vielleicht kann ich ja über die direkte Vermietung von Werbeflächen ein paar Euros im Monat verdienen. Doch dann fiel mein Blick auf die Absenderadresse. Nicht etwa eine Domain eines Unternehmens sondern eine nichtssagende E-Mail Adresse von Google stand da
mariawbr780@gmail.com
Nun hege ich den Verdacht das der Sinn dieser E-Mail nicht darin besteht mir ein tolles Angebot zu unterbreiten sondern lediglich darauf abzielt eine Bestätigung der in meinem Impressum angegebenen Adresse durch eine Antwortmail zu bekommen. Dann weiß nämlich die Maria Weber das meine E-Mail Adresse kein Fake ist und wirklich abgerufen wird. Da lohnt es sich dann diese in der Zukunft schön mit Spam zu fluten.
Liege ich mit meinem Verdacht richtig oder falsch? Was meinst du, mein lieber Leser? Eröffnet sich mir da eine Möglichkeit in der Zukunft viel Geld mit meinem Blog zu verdienen oder laufe ich Gefahr bei der Beantwortung der Mail in Zukunft mit Spam zugemüllt zu werden?
Veröffentlicht unter Pc & Internet am 8. 04. 2010
|
Verschlagwortet mit email, fake, geld verdienen, gmail, spam
|
ich freu mich wie ein Schnitzel
Als ich vor zwei Jahren bei meinem Schwager das erste Mal einen Kugelgrill der Firma Weber in Aktion erleben durfte wusste ich, dass ich auch so einen Kugelgrill haben will, weil er das Grillen zu einem besonderen Erlebnis macht. Nicht nur einfache Steaks oder Würstchen gelingen auf diesem Grill sondern du kannst mit einem Weber auch größere Braten, empfindliche Meeresfrüchte, ja sogar feines Obst und Gemüse grillen. Durch das indirekte Grillen erweitert sich die Speisekarte ganz wie von alleine, auch nicht zu letzt durch die vielen tollen Rezepte, die auf weberstephen.de zu finden sind.
So machte ich mich schlau und stellte zu meinem Bedauern fest, das diese Wunderwerke leider im oberen Preissegment anzutreffen sind, Qualität hat nun mal seinen Preis. So hieß es sparen und mein Plan war es mir nächsten Monat von meinem Geburtstagsgeld endlich einen Kugelgrill von Weber zu kaufen.
Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Meine Eltern schenkten uns Gestern den Weber one-touch® deluxe. Eigentlich hatten sie vor uns eine neue Eckbank zu spendieren da wir ja letzte Woche die Küche renoviert haben. Doch die wollen wir erst wenn wir uns auch eine neue Einbauküche leisten können, damit alles zusammen passt. Also kauften sie den Grill.
Eigentlich bringt es nichts hier Danke zu schreiben, da meine Eltern kein Internet haben und somit nicht in den zweifelhaften Genuss meines Geschreibsels kommen doch um die Form zu wahren:
Danke Mama und Papa für diesen grandiosen Grill!
Am Sonntag wird er eingeweiht. Dann mach ich auch Fotos von dem guten Stück.
Veröffentlicht unter Familie am 8. 04. 2010
|
Verschlagwortet mit familie, grillen, one-touch, weber
|
Wenn Freunde ohne Grund den Kontakt abbrechen
Ich glaube niemand ist daran Schuld, wenn langjährige Freundschaften sich irgendwann einfach im Sande verlaufen, einschlafen und schlussendlich als beendet betrachtet werden. So ist einfach der Lauf des Lebens. Jeder Mensch entwickelt sich weiter, ändert seine Lebenseinstellung im Verlauf seines Lebens immer wieder, setzt neue Prioritäten. Da ist es nicht verwunderlich das sich Menschen, die sich ehemals mehr als gut verstanden irgendwann keinen Draht mehr zueinander haben. Die persönlichen Interessen verschieben sich und mit der Zeit stellt man dann fest das man nichts mehr oder nur noch sehr wenig gemeinsam hat.
Frustrierend ist es nur für die Seite die um die Freundschaft kämpft, sich immer wieder meldet um den Kontakt nicht ganz einschlafen zu lassen. Da kann es lange dauern bis das man einsieht das es keinen Zweck mehr hat. Das der anderen Seite einfach nichts mehr an der Freundschaft liegt und lieber ihre eigenen Wege geht.
Ich bin nicht sauer, hege keinen Groll gegen meinen Freund. Nur etwas traurig und enttäuscht bin ich, das er sich nicht mehr meldet. Aber so ist das nun mal im Leben. Freunde kommen, begleiten einen über Jahre hinweg, geniesen Vertrauen, Anerkennung und Respekt. Man glaubt diesen Menschen zu kennen, gibt sehr viel von sich, investiert in diese Freundschaft ohne Vorbehalt.
Und dann? Irgendwann wird der Kontakt immer weniger, eine merkwürdige Spannung herrscht auf einmal bis das der Freund den Kontakt ganz abbricht. Eine Zeit lang versucht man noch zu retten was es zu retten gibt bis das man erkennt das es nichts bringt. Der Freund ist verschwunden. Allenfalls ein guter Bekannter bleibt, den man hier und da noch trifft, zaghaft grüßt aber ansonsten läuft da nichts mehr.
Ich habe relativ lange gebraucht um zu erkennen das einer meiner besten Freunde, mein Trauzeuge und Weggefährte vieler Jahre anscheinend keinen Wert mehr auf meine Freundschaft legt. Das schmerzt doch dann soll es so sein.
Veröffentlicht unter Leben am 4. 04. 2010
|
Verschlagwortet mit freunde, freundschaft, persönlich
|