Vorwort
Habe lange überlegt wie ich diesen Artikel schreiben soll. Förmlich und ernsthaft da das Thema ja auch recht ernst ist. Schließlich steht nicht nur meine Existenz auf dem Spiel sondern die meiner ganzen Familie. Dann überlegte ich mir aber da ich ein außergewöhnlicher Mensch bin sollte sich auch dieser Artikel hier von der Masse abheben und die eingelaufenen Pfade verlassen.
Ok, here we go!
Bewerbung um einen Arbeitsplatz
Hallo! Mein Name ist Ludger Thernes und so wie es aussieht werde ich ab dem 01. Mai 2011 wieder einmal Arbeit suchend sein. Ich habe keine goldenen Löffel gestohlen, auch ist mein Chef nicht unzufrieden mit meiner Leistung. Vielmehr hat einer unserer Kunden den Vertrag gekündigt und daher sieht mein Chef sich gezwungen ein paar Mann zu entlassen.
Nun nutze ich meinen Blog bei der Suche nach neuer Arbeit. Vielleicht liest ja irgendein Chef meinen Blog und will mich mal kennen lernen. Oder einer der Leser weiß eventuell von einer freien Stelle. Dann kann er mir das ja in den Kommentaren oder per Kontaktformular mitteilen. So oder so, ich freue mich über jede Einladung zu einem Vorstellungsgespräch und auch über jeden Tipp.
Ein paar private Infos
Ich bin 42 Jahre alt, sehr glücklich verheiratet und der Vater von zwei Jungs und einem Mädchen, die alle drei Kinder sind. Wir bewohnen ein Haus welches der Bank gehört – noch. Weitere Infos gibts bei einer Tasse Kaffee, denn Kaffee hält mich am leben :8
Was ich so drauf hab
Besonders gut kann ich Lkw fahren und das darf ich sogar da ich die Führerscheinklassen B und CE habe. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt das ich den ADR-Schein ebenfalls besitze. Auch mit Lagerarbeit kenne ich mich aus obwohl ich das nicht lernte im Zuge einer Ausbildung sondern per “learning by doing”. Warenannahme, Kommissionierung, Disposition, Warenwirtschaft und Lagerverwaltung sind für mich keine Fremdwörter. Das ich den Staplerschein habe dürfte klar sein.
In grauer Vorzeit absolvierte ich erfolgreich eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker. Leider bin ich schon zu lange aus dem Beruf raus als das ich meine Brötchen damit verdienen könnte. Doch um kleinere Reparaturen an Pkw, Lkw oder Flurförderzeugen durch zu führen reicht es auf jeden Fall. Vor der Lehre besuchte ich eine Hauptschule und bin von dieser mit der mittleren Reife abgegangen mit einem Notendurchschnitt von 1,6. Eine Tatsache auf die ich heute noch stolz bin.
Ich bin handwerklich ziemlich geschickt, kann aber auch mit dem Kopf arbeiten, besitze eine gute und schnelle Auffassungsgabe und bin flexibel. Ich sagte noch nie zu einem Vorgesetzten diesen allseits beliebten doch saublöden Spruch : “Das ist nicht mein Aufgabengebiet!”
Was ich bis jetzt gemacht habe
Die meiste Zeit meiner beruflichen Laufbahn war ich mit einem Lkw unterwegs. Angefangen mit Entsorgungsfahrzeugen aller Art, über Containerfahrzeuge (Absetzer und Hakenlift), Betonmischer bis hin zu Gliederzügen und Sattelaufliegern. Vom 2,8 to bis zum 40 to Lkw habe ich schon die Marken MAN, Mercedes, Volvo, Scania, Iveco und VW gefahren. Zwischendurch arbeitete ich als Lagerist und später als Verkäufer bei einer Baumarktkette.
Die letzten vier Jahre bin ich als Auslieferungsfahrer im Großraum Köln / Bonn, Ruhrgebiet sowie im Aachener Raum unterwegs. Zu meiner jetzigen Tätigkeit gehört auch das Einräumen der Ware in Lagerräume, also eine Art Vollservice. Klar das ich dadurch sehr viel Kundenkontakt habe. Tourenplanung, Fahrzeugpflege und die Einhaltung der technischen Prüfungen der Fahrzeuge und der Ausrüstung gehören auch zu meinen Aufgaben. Auf dem Lager arbeite ich unterstützend nach meiner Tour im Bereich Kommissionierung und Wareneingang mit. Ich will mich ja nicht selber loben doch ich denke das ich in dem Unternehmen einer der Leistungsträger bin. Bringt mir aber leider nichts da dieser Geschäftsbereich geschlossen wird.
Was ich suche
ARBEIT! Ich bin grundsätzlich für jede ehrliche Arbeit zu haben.
Besonders gerne würde ich auf einem Lager als Kommissionierer und Staplerfahrer arbeiten, gerne auch mit mehr Verantwortung als in diesem Metier üblich. Vielleicht als Lagerist und Disponent in Kombination in einem kleinen bis mittelständischen Unternehmen mit eigenem Fuhrpark.
Als Auslieferungsfahrer im Nahverkehr wäre auch eine Option. Allerdings nicht bei einem Paketdienst. Die zahlen ganz einfach nicht genug und ich halte nicht viel davon jeden Tag Bußgelder zu riskieren weil mein Lkw überladen ist oder die Lenkzeiten außerhalb jeder nicht vorhandenen Toleranz sind.
Vielleicht ist es etwas vermessen von mir doch auch in der IT-Branche könnte ich mir vorstellen zu arbeiten.
Zwei kleine Einschränkungen gibt es allerdings. Mein Schulenglisch ist alles andere als gut. Sprachen sind bis auf meine Muttersprache nicht so mein Ding. In Englisch verfasste Texte kann ich zwar einigermaßen lesen, doch in Wort und Schrift bin ich da eine Niete. Die zweite Einschränkung ist nicht ganz so relevant. Ich verkaufe nicht meinen Körper, der gehört einzig meiner Frau – sorry.
Dafür arbeite ich kundenorientiert, bin teamfähig und immer für einen Spaß zu haben, denn Arbeit soll ja neben dem Geld verdienen auch Spaß machen. Ein gutes Betriebsklima ist sehr wichtig für mich, also versuche ich stets freundlich zu meinen Kollegen zu sein.
So, nachdem ihr euch von dem Schock erholt habt könnt ihr nun munter eure Jobangebote und Tipps in den Kommentaren posten oder mich wie oben bereits erwähnt kontaktieren.
Ich freu mich auf eure Angebote und Tipps – ehrlich!