Bei uns ist heute schon Weihnachten

Tja, da guckt ihr, wa! Bei uns ist nämlich schon heute Weihnachten. Warum? Weil wir uns mal was gegönnt haben; Und zwar einen neuen Monitor und eine neue Tastatur nebst Maus. Aldi hat seit Gestern diese Geräte im Angebot und da haben wir zugeschlagen. Der Monitor hat 23″ Wide Screen und bei der Tastatur und der Maus fehlen die Kabel. Habe jetzt aber keine Lust hier einen ersten Erfahrungsbericht zu schreiben. Nur zwei Dinge.

Positiv ist das diese Geräte völlig ohne großartiger Installation auskommen. Einfach anschließen und los legen, obwohl die Tastatur Funktionstasten hat. Bei unserer alten Logitech musste man Treiber installieren wollte man diese Tasten nutzen. An der Maus gefällt mir der kleine Schalter an der Unterseite sehr gut. Der gewährleistet das die Batterien länger halten. Hatte die Logitech nicht. Dabei kostete die damals ein vielfaches.

Was nicht so toll ist bzw. mich ein wenig irritiert sind die Farben. Das Bild ist klar und scharf, doch werden die Farben ein klein wenig anders dargestellt als bei dem alten Monitor. Darum habe ich hier auch mal wieder am CSS gespielt und dem Ganzen einen Blaustich und mehr Kontrast verpasst. Gefällt mir nun besser.

Ansonsten ist die Vorweihnachtszeit wie jedes Jahr. Geplant war das Weihnachtsgeld hauptsächlich für ein paar Geschenke und die Renovierung des Wohnzimmers zu verwenden. Nun habe ich erst mal neue Reifen fürs Auto geordert weil der vorne links einen fetten Riss in der Flanke hat. Na ja, sie hätten sowieso in Kürze neu gemusst. Auch ist in guter alter Tradition das erste Kind krank geworden. Jonas hat Bindehautentzündung. Mal sehen was sonst noch alles bis Weihnachten passiert.

Bedingungsloses Grundeinkommen – was würde ich tun?

Nehmen wir mal an in unserer Bananenrepublik würde das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt. Jeder Bürger bekäme ab dem Tag seiner Geburt ein monatliches Grundeinkommen vom Staat, mit dessen Höhe die Existenz gesichert sei und an das keine Bedingungen geknüpft seien. Da stellt sich doch die Frage was man dann machen würde. Würde man weiterhin der aktuellen Tätigkeit nachgehen? Würde man das Arbeiten aufhören und nur noch in den Tag hinein leben? Oder würde man sich eine Arbeit, eine Aufgabe suchen, die einem wirklich Spaß macht, die einen erfüllt und sich selbst verwirklichen lässt? Würde man bei einem bedingungslosen Grundeinkommen effektiver arbeiten und für die Gesellschaft damit wertvoller, da nicht mehr die Wirtschaftlichkeit bei der Wahl der Arbeit an erster Stelle steht sondern Selbstverwirklichung, Interessen und Berufung?

Eine für mich extrem interessante Fragestellung, über die ich durch den Artikel Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre? « Knuts Blog gestolpert bin, initiiert von der Initiative Grundeinkommen.

Für mich steht schon Heute, auch ohne ein [wpseo]bedingungsloses Grundeinkommen[/wpseo], nicht das Geld verdienen an erster Stelle bei meiner Berufswahl. Ginge es mir nur ums Geld wär ich kein Lkw-Fahrer. Ein Beruf, bei dem die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen alles andere als gut sind und die Leistung der Lkw-Fahrer und vor allem auch die Entbehrungen, die wir Lkw-Fahrer auf uns nehmen, in keinster Weise angemessen honoriert werden. Doch seit frühester Jugend ist es nun mal mein Traum Lkw zu fahren. Somit habe ich meinen Traumberuf und eigentlich ist klar was ich bei einem bedingungslosen Grundeinkommen machen würde. Ich würde weiter Lkw fahren, denn das ist meine Passion.

Na ja, nicht ganz. Zwar würde ich auch weiterhin Lkw fahren, doch nicht mehr in dem Maße. Ich würde diese Tätigkeit einschränken wenn es möglich wäre und mich im Bereich der Jugendarbeit engagieren. Denn in den letzten Jahren stellte ich fest das ich sehr gerne mit Jugendlichen “arbeite”, mich für ihre Belange stark mache und ihnen helfe ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Es gibt einfach zu wenig Freizeitangebote und daraus resultierende Perspektiven für Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft.
Das Einzige was Jugendliche und Teenager dieser Tage in unserer Gesellschaft erfahren ist ein immenser Leistungsdruck in Bezug auf ihre berufliche Zukunft von Seiten des Elternhauses, der Schulen und später dann des Ausbildungsbetriebes. Dieses perverser Weise einhergehend mit einer ungewissen eher als schlecht zu bezeichnenden Zukunft im Beruf. Denn welcher junge Erwachsene kann sich nach der Ausbildung rühmen einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, wohl möglich noch unbefristet und gut bezahlt?

Doch diese Problematik wäre bei einem bedingungslosen Grundeinkommen ja vielleicht auch Geschichte! Es stände vielleicht nicht mehr der Wunsch möglichst viel Geld zu verdienen an erster Stelle sondern Selbstverwirklichung, Berufung und die Interessen des Einzelnen. Da wäre doch jeder wesentlich effektiver bei der Arbeit, denn jeder hätte mehr Spaß und wäre motivierter. Ein schöner Gedanke! Hört sich utopisch an und erinnert ein wenig an das sagenumwobene Schlaraffenland. Doch wer weiß – vielleicht schafft es unsere Gesellschaft ja irgendwann nicht mehr nur Dollarzeichen in den Augen zu haben und Selbstverwirklichung des Einzelnen an erster Stelle zu sehen.

Viele mögen sich nun die Frage stellen wie solch ein bedingungsloses Grundeinkommen zu finanzieren sei. Es gibt verschiedenen Modelle nach denen dies möglich ist, da viele staatliche Leistungen im Gegenzug weg fallen würden. Das Internet ist voll von solchen Gedanken. Unsere Regierung ist gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen, da sie behauptet es wäre nicht finanzierbar. Ich denke eher das unsere Regierung Angst davor hat, weil den Menschen mehr Zeit bliebe zum nachdenken. Jetzt werden die meisten von Existenzängsten in Beschlag genommen. Da bleibt keine Zeit zum Nachdenken und engagieren in anderen Bereichen, zum Beispiel in der Politik.

Denn eins ist klar! Verschwindet der Gedanke die Existenz sichern zu müssen vom Platz eins aus den Köpfen der Menschen rücken automatisch andere Gedanken nach. Zum Beispiel :”Soll ich es hinnehmen das deutsche Panzer nach Saudi Arabien geliefert werden?” “Ist es in Ordnung das unsere jungen Männer ihr Leben im nahen Osten riskieren für die Sicherung von Ölfeldern?” “Ist die Einflussnahme der Kirche auf unsere Kinder in Form von Messen während der Schulzeit weiter hinnehmbar?”

Ja, bei Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens würden sich ganz andere Fragen stellen als die nach der nächsten bezahlten Mahlzeit! Die Menschen hätten Zeit sich einzumischen, Stellung zu beziehen, ihre Vorstellung von Staat und Gesellschaft zu proklamieren. Eine große Gefahr für Politik und Wirtschaft.

Ich könnte schon fast Millionär sein – wenn ich nicht mehr rauchen würde

Rauchen gefährdet die Gesundheit, und die ist mir ja heilig – eigentlich. Ich trinke keinen Alkohol, oder wenigstens nur sehr wenig. Ich treibe ein wenig Sport und bei meiner Ernährung achte ich auch darauf das das Essen einigermaßen gesund ist. Es gibt eigentlich nur eine Sucht, eine schlechte noch dazu, bei der ich genau weiß das diese meiner Gesundheit abträglich ist. Und nicht nur meiner Gesundheit schadet sie, nein, auch mein Geldbeutel leidet ganz erheblich unter dieser schlechten Angewohnheit.

Regina Kaute / pixelio.de

Rauchen ist meine Sucht und sie schadet meiner Gesundheit und meinem Geldbeutel. Ich weiß das rauchen nicht gesund ist. Es schadet meinem gesamten Organismus. Die Lunge wird angegriffen und das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken steigt rapide an. Auch meine Haut leidet unter dem Rauchen. Sie sieht grau aus und altert viel schneller als bei einem Nichtraucher. Dann sind da noch meine wohlgeformten Beine. Auch diese setze ich einem hohen gesundheitlichen Risiko aus. Sie könnten zu Raucherbeinen werden, irgendwann ihre Farbe von einem gesunden Rosa in ein Angst einflößendes Schwarz ändern und einfach absterben.

Neben den gesundheitlichen Risiken kommt dann auch noch die finanzielle Problematik hinzu. Ich gebe im Monat ungefähr 150,- € für Zigaretten aus. Das ist Wahnsinn wenn ich bedenke das wir schon ohne zu rauchen immer knapp bei Kasse sind.


Und trotzdem rauche ich. Einmal hatte ich es geschafft mit dem Rauchen aufzuhören. Sieben wunderbare Jahre rauchte ich nicht, höchstens mal vor Wut. Sogar meine Frau hatte ich soweit gekriegt mit dem Rauchen aufzuhören. Sie schaffte es indem sie sich lasern ließ. Da werden mit einem Laserstift verschiedene Punkte am Körper bestrahlt und dann hat man kein Verlangen mehr nach Zigaretten. Ich denke das es dabei viel um die Psyche geht. Ist aber egal, auf jeden Fall rauchte auch sie nach dieser Behandlung nicht mehr. Sie rauchte dann allerdings auf Partys hier und da mal eine mit. Irgendwann dachte ich bei solch einer Party : “Was die kann kann ich auch.” und zündete mir auch eine Zigarette an. Das war ein Fehler. Am nächsten Morgen zog ich los und kaufte mir Zigaretten. Ja, und seitdem rauche ich wieder. Eine Schachtel am Tag. Meine Frau fing dann auch wieder an.

Tomizak / pixelio.de

Gerne würde ich wieder mit dem Rauchen aufhören und das Geld lieber sparen, zum Beispiel für ein Macbook Air. Doch ich schaffe es einfach nicht. Damals fiel es mir relativ leicht mit dem Rauchen aufzuhören. Nach zwei drei Tagen hatte ich schon kein Verlangen mehr nach Zigaretten. Jetzt sieht das anders aus. Sobald ich mir vornehme nicht mehr zu rauchen werde ich hibbelig und kribbelig. Wenn ich mal ein paar Stunden keine Zigarette rauchen kann weil ich keine mehr in greifbarer Nähe habe ist das kein großes Problem, doch wenn ich mir vornehme nicht mehr zu rauchen werde ich fast verrückt – verrückt oder? Das zeigt doch das der körperliche Entzug nicht primär ist, sondern sich die Sucht zum größten Teil im Kopp abspielt.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen das ich damals das Buch Endlich Nichtraucher!: Der einfachste Weg, mit dem Rauchen Schluß zu machen gelesen habe und es mir dadurch eventuell so leicht fiel mit dem Rauchen aufzuhören. Ich weiß es nicht. Die wirklich guten Argumente und Techniken aus dem Buch sind mir ja bekannt. Trotzdem schaffe ich es nicht. Vielleicht hilft es mir ja darüber zu schreiben. Vielleicht helfen mir auch eure Kommentare dabei dieses Ziel nochmal in Angriff zu nehmen. Endlich mit dem Rauch aufzuhören!

Das liebe Geld

Das Geld liegt auf der Straße – prima! auf welcher?

Der endgültige Beweis das Geld den Charakter verdirbt – Patrouillenboote für Angola

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel bietet der Präsidialrepublik Angola Patrouillienboote zum Kauf an.

Toll! Angola ist eine autoritär regierte Republik die demokratische Grundprinzipien, wie z.B. die Gewaltenteilung oder die Anerkennung der Menschenrechte nicht kennt. Auch das Rechtssystem ist lückenhaft und in weiten Landesteilen überhaupt nicht präsent. Es gibt noch nicht einmal ein Verfassungsgericht, welches als unparteiische übergeordnete Instanz eine Kontrollfunktion ausüben könnte, obwohl es das Gesetz vorsieht.

Das kümmert aber anscheinend unsere Bundeskanzlerin nicht, Hauptsache ist doch das die Kasse stimmt und unsere Rüstungsindustrie neue Aufträge bekommt. Was kümmert es unsere Kanzlerin da ob die Käufer integer sind, deutsche Arbeitsplätze sind wichtiger. Das diese Waffenexporte den deutschen Rüstungsexportrichtlinien widersprechen ist anscheinend auch egal – Papier ist ja geduldig.

Nachdem nun in sehr kurzer Zeit zwei Großaufträge für die deutsche Waffen -und Rüstungsindustrie von unserer Bundesregierung ins Auge gefasst wurden, einmal der Verkauf von Leopard II Panzern an Saudi Arabien und zum zweiten das Angebot Patrouillenboote an Angola zu liefern, drängen sich in meinem Kopp mehrere Gedanken in den Vordergrund.

Wer Warlords oder Lord of War sehen möchte muss gar nicht ins Ausland schauen. Direkt hier bei uns in Berlin auf der Regierungsbank sitzen ein paar die man studieren kann.

Vorbei die Zeiten als zwielichtige Warlords im Verborgenen ihre Geschäfte tätigten und in dunklen Hinterzimmern ihre Deals abschlossen. Die modernen Warlords stehen im Rampenlicht, sind in der Gesellschaft etabliert und verleihen sich durch zweifelhafte Doktortitel und ein gepflegtes Äußeres den Schein des recht schaffenden ehrlichen und dem Gemeinwohl dienenden Politikers. Dabei verkaufen sie den Tod, sähen durch dubiose Waffengeschäfte mit zweifelhaften Despoten, Monarchen und Diktatoren Hass und Elend in weiten Teilen der Welt und scheren sich einen Dreck um Moral.

Es drängt sich mir der Verdacht auf dass nicht unerhebliche Summen im ich schätze mal siebenstelligen Bereich von der Rüstungs -und Waffenlobby an Vertreter unserer Regierung geflossen sind.

Wie ist es sonst zu erklären dass es kein Problem mehr darstellt deutsche Waffen an nicht demokratische Staaten zu liefern, deren politische Situation alles andere als stabil ist und in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden und die Genfer Konventionen mißachtet werden.

Unsere aktuelle Regierung macht dem Wort “christlich” in ihrem Parteinamen alle Ehre.

Schließlich sind von den Kirchen, besonders von der katholischen, in der Vergangenheit immer wieder Kriege angezettelt und unterstützt worden.

Irgendein perfider kranker Geist hat mal verlauten lassen dass Kriege ein perfektes Mittel sind um die eigene Wirtschaft anzukurbeln.

Ich fürchte unsere Bundeskanzlerin hat diesen Satz verinnerlicht und handelt nun danach. Ich gehe sogar soweit zu behaupten dass es unserer aktuellen Regierung bei diesen Waffengeschäften gar nicht um wirtschaftliche Interessen und die Sicherung von Arbeitsplätzen geht sondern einzig und allein darum den eigenen Reichtum durch Schmiergelder der Waffenlobby zu vergrößern.

Es ist eine verdammte Scheiße die da gerade im Namen des deutschen Volkes abläuft!

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