Wie ein Fels in der Brandung!

Immer mehr Beziehungen gehen den Bach runter. Wo man hin schaut Trennungen, Scheidungen oder ein nebeneinander her leben. Ich kenne keine offiziellen Statistiken oder Studien zu dem Thema aber ich schätze mal das mittlerweile jede dritte Ehe spätestens nach was weiß ich, sagen wir mal 10 Jahren geschieden wird.

Woran kann das liegen? Oder besser: Warum bilden meine Frau und ich da die Ausnahme? Wir sind im Frühsommer 1992 den Bund der Ehe eingegangen, um genau zu sein sind wir im Juni 17 Jahre verheiratet. Kennen gelernt haben wir uns vor ich glaube 22 Jahren. Für genauere Infos müsst ihr meine Frau fragen ;)

Ja, warum hält unsere Ehe so lange? Wo liegt das #Geheimnis wenn es denn eins gibt?

Ich habe keine Ahnung! Gut ´ne! Aber ich kann ja mal ein paar Punkte aufzählen die unsere Beziehung ausmachen.

Als erstes ist da ganz klar eine unendliche gegenseitige Liebe! Ohne die geht gar nichts! Dann ist da noch absolutes Vertrauen das wir uns gegenseitig schenken. Das bedeutet natürlich das sich die Eifersucht in Grenzen hält – bei beiden. Am Anfang war das bei mir nicht so und in den ersten Jahren war unsere Ehe auch lange nicht so harmonisch, da meine Eifersucht immer einen Schatten auf uns warf.

Treu sind wir uns natürlich auch. Nicht nur in sexueller Sicht sondern auch so im täglichen Leben. Damit meine ich das wir uns immer gegenseitig den Rücken stärken bei Problemen, auch dann wenn wir eigentlich eine andere Meinung haben. Wir diskutieren das dann unter vier Augen und finden einen gemeinsamen Standpunkt. Aber wenns drauf ankommt sind wir eine Stimme – immer!

Ein weiterer Punkt ist Freiheit, die wir uns gewähren. Meine Frau geht z.B. in die Disco zum abhotten. Damit kann ich gar nichts mehr anfangen, also geht sie allein. Ich fahr dafür ab und zu mit den Jungs auf den Nürburgring, da will ich sie gar nicht dabei haben. Doch nicht nur das. Wir flirten beide gern und praktizieren das auch. Meine Frau guckt sich auch gerne schon mal einen knackigen Männerhintern an. Kann ich mit leben, denn ich guck bestimmt nicht weg wenn mir eine Schönheit mit den Maßen 90-60-90 entgegen kommt.

Und zum guten Schluss wissen wir beide das eine Ehe / Beziehung / Liebe (nennt es wie ihr wollt) täglich gepflegt werden will. Da läuft nichts automatisch immer gut sondern es erfordert von beiden Partnern jeden Tag aufs Neue Toleranz, Verzicht und Hingabe. Nur weil es mal nicht so rund läuft stellen wir unsere Liebe nicht in Frage sondern reden über die Dinge um sie zu ändern. Schließlich haben wir uns vor 17 Jahren das Versprechen gegeben: “Bis das der Tot euch scheidet!” und das nehmen wir verdammt ernst.

Das sind so die Dinge die mir als erstes einfallen wenn ich an das Leben mit meiner Frau denke. Im Endeffekt ist das aber alles kalter Kaffee!

Der Kern liegt glaube ich darin das wir uns lieben so wie wir sind, mit all unseren Fehlern, Macken und sonstigen Makeln. Wir stellen uns nicht in Frage oder versuchen Dinge am Partner zu ändern die uns nicht passen. Wir sind Wir – und das ist auch gut so!

Kampf an mehreren Fronten

Momentan weiß ich nicht wo mir der Kopp steht. Zu viel muß erledigt werden, am besten alles gleichzeitig. Da ist zum einen die Homepage meines ehemaligen Arbeitgebers. Diese habe ich vor 4 oder 5 Jahren mit NOF erstellt und vor ein paar Wochen rief er mich an und fragte ob ich die mal aktualisieren könnte. Obwohl ich eigentlich nichts mehr in dieser Richtung mache ließ ich mich doch breit schlagen und stellte die Seite auf WordPress um – besser ist das ;) Bis jetzt steht nur das Design und ein paar Inhalte sind bereits online. Allerdings fehlt noch das Meiste. Wen es interessiert kann sie sich ja mal anschauen unter http://www.goldnieren.de

Doch damit nicht genug. Auch mein Sohn und sein Kumpel haben wegen einem eigenen Blog angefragt und da ich ja nun mal ein netter Mensch bin setzte ich mich gestern Abend hin und fing das basteln an. Auch hier steht bis jetzt nur das Design, zu bewundern unter http://dt-jumper.delijo.de

Nebenbei musste ich noch die Jahresabrechnung vom Wasser / Abwasser ausarbeiten, mich schlau machen wie ich meine Ansprüche bei der Hausratversicherung geltend mache wegen der defekten FritzBox und mit unserem Jüngsten eine Fahrradtour machen.Die hat richtig Spaß gemacht. 11 km sind wir gefahren mit nur einer Pause. Die ersten zwei Kilometer ging es über Straße, dann die ganze Zeit durch den Wald, sowohl über gut ausgebaute Wanderwege als auch über tief ausgefahrene Forstwege, die unsere ganze Aufmerksamkeit erforderten damit wir nicht stürzen. Ich musste dann zwischendurch mal schieben, ich bin zwar nicht zu dick höchstens ein wenig zu klein für mein Gewicht, doch ich musste einfach mal verschnaufen. Jonas ist komplett durch gefahren und war mächtig stolz auf sich. Deshalb gab es auch am Segelflugplatz ein leckeres Eis.

[singlepic id=91 w=160 h=120 float=left]Dann habe ich noch auf die Schnelle heute Morgen eine Karte für Jonas ausgedruckt mit der er sehen kann welche Straßen für ihn tabu sind wenn er mit dem Rad unterwegs ist. Er will auf keinen Fall Fahrradverbot bekommen nur weil er mal auf Straßen fährt wo er nicht darf. Die Karte ist von Google Maps, auf der ich dann mit rot die Straßen gekennzeichnet habe die er nicht fahren darf. Zur besseren Orientierung markierte ich noch zwei Kapellen mit Kreuzen und einen großen allein stehenden Baum. So dürfte er eigentlich nicht in die Gefahr kommen das Fahrverbot für die verbotenen Straßen zu brechen.

So, und jetzt geh ich weiter arbeiten.

Christen – eine eingeschworene Gemeinschaft

Die Kommunion von Jonas ist Geschichte und es wird Zeit zu schildern wie ich dieses Highlight seines jungen Lebens erlebt habe. Damit meine ich nicht nur den Sonntag an dem er das erste mal das Abendmahl bekommen hat sondern vor allem die letzten Monate der Vorbereitung.

Da meine Frau seine Geschwister damals auf diesem Weg begleitete lag es diesmal an mir dem Jungen Hilfestellung zu geben. Vor allem mussten Termine eingehalten werden, die Gruppentreffen mussten regelmäßig besucht werden und Elternabende fanden auch statt, an denen nicht gefehlt werden durfte.

Nun denke ich mal das es für einen gläubigen Katholiken eine leichte Übung ist alle diese Verpflichtungen einzuhalten, da der Ablauf fest in den Traditionen der Kirche verankert ist und die Eltern sich auskennen. Hier war mein erstes Problem. Da ich evangelisch bin konnte ich mit dem Primborium meistens nichts anfangen. Wenn es z.B. hieß das am soundsovielten die Palmwedel gebastelt werden wussten alle ganz automatisch das kleine Buchsbaumzweige erforderlich sind sowie Bindedraht und ein ca 70 cm langer Stock. Ich hatte davon keine Ahnung und musste immer nachfragen, wodurch ich von den anderen Eltern schief angesehen wurde und ich mich sehr unwohl auf diesen Treffen fühlte auch wenn mich alle immer sehr nett und zuvorkommend behandelten. Irgendwie gehörte ich nicht dazu.

Sonntags in der Kirche war es noch schlimmer da ich die Rituale der Katholiken nicht kenne. Die Predigten waren zwar immer sehr interessant und die Messen gestalteten die Priester auch locker und kindgerecht aber wenn du immer zum falschen Zeitpunkt aufstehst, nicht nach vorne gehst um ein Stück Brot zu essen und bei den Liedern nur brummst obwohl du eigentlich eine angenehme Bassstimme hast, den Text aber nicht kennst ist so ein Gottesdienst alles andere als schön.

Ich habe mir während der letzten Monate alle Mühe gegeben meinem Sohn bei seiner Vorbereitung zur Kommunion ein guter Partner zu sein und ihn in seinem Vorhaben zu unterstützen, doch es gab für mich keinen Moment in dem ich mich dazugehörig fühlte. Ich glaube dem Jonas ging es genau so da auch er seine liebe Mühe hatte an alle Kirchenregeln zu denken wenn es darauf ankam.

Da die Jugendarbeit der Priester hier vor Ort vorbildlich ist und auch die Lesungen mit anschließender Diskussion mit den Kids bei den Messen immer sehr locker, ja manchmal sogar lustig sind spielte ich zeitweise mit dem Gedanken mich einzubringen. Doch meine grundsätzliche Einstellung zur Kirche hat sich nicht geändert. Zu viel Unrecht ist im Namen des Herrn in der Geschichte und auch der jüngeren Vergangenheit geschehen. Daran ändert auch nichts das positive Engagement der Würdenträger hier vor Ort. So werde ich dieses Kapitel ein für alle mal abhaken und weiterhin ein bekennender Atheist bleiben. Wenn ich mich sozial engagieren will brauch ich nicht die Kirche dazu. Es gibt genug gemeinnützige Organisationen und Jugendtreffs wo ich helfen kann.

“Ein Herz für Blogs” vs. Kommunion

herz_blogs_side Es ist wirklich Wahnsinn welche positive Resonanz der Stylespion auf seine Aktion "Ein Herz für Blogs!" erfahren hat. Als ich vor einer Stunde meinen Pc hochgefahren habe traute ich meinen Augen nicht. Überall ist von dieser fabelhaften Aktion zu lesen! In den Kommentaren, im Feedreader und den  E-Mails. Ich habe sogar ein paar Trackbacks bekommen obwohl ich gar nicht an der Aktion teilgenommen habe sondern nur Werbung dafür gemacht habe – Danke dafür!

Leider habe ich momentan nicht die Zeit mir alle Empfehlungen anzuschauen. Die Nachbereitung der Kommunion nimmt doch mehr Zeit in Anspruch als befürchtet. Mein Schwager hat mehr als 500 Fotos geschossen. Die gilt es nun zu sichten, zu sortieren und eventuell aufzubereiten. Ein paar werde ich auch hier veröffentlichen und meine Eindrücke schildern. Doch das dauert bestimmt noch bis Übermorgen. Des weiteren sind noch ein paar organisatorische Dinge die Kommunion betreffend zu regeln.

Dadurch kann ich mich auch nicht zeitnah für eventuelle Empfehlungen meines Blogs bedanken da ich noch gar nicht weiß ob mich überhaupt jemand empfohlen hat. Dies bitte ich zu entschuldigen.

Die Tage werde ich aber auf jeden Fall mal auf die Suche nach neuen interessanten Blogs gehen, versprochen!

Diät

Warum ist es so schwer eine Diät zu machen bzw. das Körpergewicht zu reduzieren? Es muß ja nicht unbeding t eine Diät sein. Man kann auch Gewicht verlieren ohne eine Diät, z.B. durch Sport, durch gesunde ausgewogene Ernährung oder durch die innere Einstellung.

Der Begriff Diät ist bei den meisten Leuten negativ besetzt. Diät bedeutet Verzicht, Einschränkung, Verlust von Lebensqualität, Aufgabe von Gewohnheiten. Durch eine Diät verringern sich die sozialen Kontakte, der Grillabend mit Freunden wird vorsichtshalber abgesagt, das leckere Stück Kuchen am Sonntagnachmittag im Kreis der Familie fällt weg und die Flasche Bier zusammen mit den Kumpels, bei der über Fußball und Frauen gefachsimpelt wird, gibt es auch nicht mehr.

Darum fällt es so vielen Menschen schwer eine Diät durchzuhalten! Aber wie kann ich dem entgegenwirken und dennoch erfolgreich eine Gewichtsreduzierung erreichen.

Ich glaube bevor jemand eine Diät beginnt muß er sich erstmal von diesen ganzen negativen Gedanken frei machen. Eine Diät fängt nicht damit an weniger oder nur ausgewählte, abgewogene Lebensmittel auf den Speiseplan zu setzen oder irgendwelche blöden Punkte zu zählen.

Eine erfolgreiche Diät beginnt damit sich klar zu machen das nicht verzichtet wird sondern dazugewonnen wird. Man gewinnt Gesundheit, Power, bewundernde Blicke des anderen Geschlechts, Achtung und Respekt des näheren Umfelds weil Willensstärke und Charakter bewiesen wird, der Sex wird besser da nun auch ausgefallene Stellungen möglich sind.

Das einzige was durch eine Diät auf der Strecke bleibt sind Trägheit, Lustlosigkeit, Depressionen, mitleidige Bemerkungen, Arztbesuche und die ungewollte Rücksichtnahme der Familie, weil man einfach zu fett für gewisse Dinge ist, z.B. Fußball spielen mit den Kindern oder schwimmen gehen mit der ganzen Familie.

Wenn man das geschafft hat und die nötige Motivation vorhanden ist kann man sich über eine Diät Gewichtsreduzierung Gedanken machen. Ich persönlich halte von den einschlägigen, in Illustrierten angepriesenen Diäten überhaupt nichts. Erstens haben sie bei mir noch nie was bewirkt und zweitens ist die Gefahr einer nachfolgenden Zunahme imens groß (JoJo-Effekt).

Gewichtsreduzierung bedeutet nicht für einen festgelegten Zeitraum den Speiseplanzu ändern. Gewichtsreduzierung bedeutet für mich mein Leben zu ändern, denn irgendwas lief bis jetzt ja falsch im Leben, sonst wär ich nicht so fett. Die größten Erfolge konnte ich in der Vergangenheit nicht durch FDH oder eine bestimmte Diät erzielen sondern indem ich mich einfach mehr bewegt habe und meine Ernährung umgestellt habe. Ich esse auch weiterhin mein halbes Hähnchen mit großen Fritten und viel Majo, aber nicht mehr einmal im Monat sondern nur noch einmal im halben Jahr. Wenn wir Heute grillen kommt kein Bauchfleisch oder Holzfällersteaks auf den Grill. Dafür grillen wir nun Hähnchenspieße, Putensteaks oder Obst und Gemüse. Das schmeckt genauso oder noch viel besser als dieser fette Kram.

Na ja, ich glaube jeder weiß was ich mit dem Artikel sagen will. Diät bzw. Gewichtsreduzierung ist nichts negatives, es ist ein Zugewinn von Lebensqualität, Elan und Gesundheit.

Mit diesem Artikel möchte ich allen ein wenig Mut machen die zu viel wiegen und ihr Gewicht reduzieren wollen, auch mir selbst. Besonders aber widme ich den Artikel dem Rio, der mir Heute Morgen einen ziemlichen Schrecken eingejagt hat.