Glauben kann ich mir selbst nicht mehr

Die Menschen welche hier regelmäßig lesen werden es mir nachsehen das ich schon wieder in einer tiefen Krise stecke was meinen Blog und meine Präsenz bei Social Networks betrifft.

Zur Zeit wird ja des öfteren von einem allgemeinen Blogsterben berichtet. Mein Reader ist voll von Artikeln, in denen sich die Betreiber aus der Bloggerszene verabschieden. Auch gab es in der jüngsten Vergangenheit mehrere Feeds in meinem Reader die nicht mehr aktualisiert wurden. In den Social Networks findet ebenfalls die ein oder andere Diskussion statt ob eben diese Netzwerke dafür verantwortlich sind das so viele Blogger ihre Weblogs ruhen lassen oder gar ganz vom Netz nehmen. Vor allem seit Google Plus am Start ist haben sich anscheinend viele Blogger dazu entschlossen ihre Gedanken nur noch eben dort der Welt mitzuteilen und keinen eigenen Blog mehr zu führen.

Das ich hier in der letzten Zeit nichts mehr oder nur sehr wenig geschrieben habe liegt jedoch nicht an den Social Networks. Im Gegenteil, ich kehre viel mehr diesen Netzwerken immer mehr den Rücken. Meinen Account bei Facebook nebst Fanpage ließ ich bereits löschen und ich spiele auch mit dem Gedanken meine Konten bei Twitter und Google zu löschen.

Dies hat nichts mit der allseits bemängelten Datensammelwut dieser Dienste zu tun. Hätte ich Angst um meine persönlichen Daten, würde ich mir Sorgen machen das diese Anbieter mein Surfverhalten analysieren um mir maßgeschneiderte Werbung unter zu jubeln, hätte ich keinen Internetanschluss mehr, würde meine EC-Karte verbrennen und nur noch von öffentlichen Telefonzellen aus telefonieren.

Die Gründe, warum ich keine Lust mehr auf die Social Networks habe sind ganz anders gelagert. Ich sehe ganz einfach keinen Sinn mehr in diesen Netzwerken. Sie stehlen mir einfach nur meine Zeit, überschwemmen mich mit einer Flut an Informationen, die ich nicht mehr kanalisieren kann. Um mich über das Zeitgeschehen zu informieren brauche ich die ganz einfach nicht, da gibt es andere Kanäle.

Es gibt in der Vergangenheit nur ein Ereignis, bei dem ein soziales Netzwerk nicht nur hilfreich war sondern ohne dieses Netzwerk das Vorhaben kläglich gescheitert wäre. Das war ein Klassentreffen nach 20 Jahren. Um alle Ehemaligen wieder zu finden leistete dieses Netzwerk sehr gute Dienste, und es war nicht eines der großen modernen sondern WKW, welches schon oft tot geredet wurde, da es nicht so eng verzahnt ist mit anderen Diensten.

Was nun hier geschieht weiß ich noch nicht. Gestern las ich sehr viele meiner ersten Artikel und stellte fest das diese wesentlich persönlicher und interessanter waren als die aktuellen. Wenn überhaupt möchte ich da wieder hin. Das geht aber nur wenn ich meinen Focus wieder mehr auf das reale Leben lenke und mich nicht mehr mit den Problemchen des Internets bzw. des Web 2.0 beschäftige.

Mir ist Gestern auch aufgefallen das viele der Kommentatoren aus meiner Anfangszeit als Blogger hier heute nicht mehr zu finden sind. Das empfinde ich als sehr schade, da die Diskussionen mit denen immer sehr anregend waren und ich einfach Spaß hatte.

Ein weiteres Dilemma ist das ich kein richtiges Hobby habe über das zu schreiben sich lohnen würde. Es gibt da zwar ein paar Dinge, die ich gerne ausprobieren würde, doch so lange ich da nicht Fuß gefasst habe schreibe ich nicht darüber. Ich möchte meine Glaubwürdigkeit nicht noch stärker beschneiden. Schließlich gab es in der Vergangenheit schon zu viele Dinge die ich angekündigt hatte und dann nicht einhielt.

Na ja, wenigstens habe ich wieder einmal einen Artikel geschrieben. Das ist ja schon mal was.

14 Antworten zu “Glauben kann ich mir selbst nicht mehr

  1. Also ich lese beständig mit … nur hab ich meist keine Zeit zum Kommentieren ;)
    Ich finde es immer schade wenn sich jemand aus dem Netz zurück zieht – egal in welcher Form … aber ändern kann ich es auch nicht nur weiterhin zuschauen.
    Google+ bringt mir irgendwie nichts – ich schaue regelmäßig rein – aber mich fesselt da nichts – nach ein paar Minuten (wenn es überhaupt so lange ist) merke ich wie ich abschweife …
    Irgendwie komisch die Leute da – sie wollen so “elitär” sein – etwas ganz besonderes – so empfinde ich das jedenfalls ;)
    Aber jedem das Seine :D

    Ich hoffe wir lesen uns weiterhin – irgendwie – irgendwo – irgendwann *g*

    • Das hoffe ich auch ;)
      Habe nun erst mal das Design geändert – es fliegt alles raus was unnötig ist…
      Dann sehen wir wohin die Reise geht.

    • andrej

      ich lese hier auch regelmäßig. kommentieren? schwierig! aber von zeit zu zeit..
      ja und diese unstetigkeit im design macht ja gerade für mich den reiz deines blogs aus. du hast da wirklich seltenst fehlgegriffen. ähm, eigentlich nie! :-)

  2. Mach doch einfach eine Pause, wenn du momentan keine Lust auf dein Blog hast. Twitter und Google+ nutze ich nur, um meine Artikel zu verteilen^^.

  3. Ich les hier auch nach wie vor mit, nur kommentieren… Hm nun ja was soll man den immer wieder kommentieren, mal hörst Du auf, mal fängst Du wieder an, mal löscht Du das und so weiter… Die einzigste Beständigkeit auf Deinem Blog ist in letzter Zeit die Unbeständigkeit :-) Auch die vielen Designänderungen sind etwas “störend”. Ich denke einfach das dies viele andere abschreckt. Bleib einfach mal einer Linie treu ob und wieviel neue Beiträge dann erscheinen ist erstmal egal. Wichtig ist denke ich das man auch nach 3 Monaten noch sofort erkennt wo man ist.

  4. Hallo DeLiJo,

    ich kann deine Überlegungen sehr gut verstehen. Bei all dem was es zu lesen gibt herauszufinden was man selber will und braucht – find ich gar nicht soo leicht.
    Man lernt über vieles hinwegzulesen. Manchmal da passiert es das einem was berührt – faktisch oder emotional – so wie heute Dein Artikel hier.
    Ich mag deinen Blog. Ich mag es wenn ich auf die eine oder andere Art zum Nachdenken angeregt werde. Oder mal lächeln kann oder auch mal mich mitärgern kann… ich glaube das sind letztlich die Blogs die Interessant sind – wo was authentisches rüberkommt.
    Fakten zu verschiedensten Themen mag ich auch – aber in der Regel schaut man da gezielt, dann wenn man es auch braucht. Jedenfalls mach ich es so.

    Sicher ein Thema das noch nicht zuende gedacht ist.

    Herzliche Grüße
    anja und co

  5. Ich sehe es fast genauso wie Luigi. Facebook und Twitter habe ich ade gesagt. Bei GooglePlus bin ich aber dabei. Das gefällt mir (bisher) viel besser. Und im Sinne einer Konzentration auf das Wesentliche muss man sich ja auch entscheiden.

    Mich stören übrigens deine vielen Design-Wechsel ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Ich finde das inspirierend. Außerdem wissen wir, dass die meisten Blogartikel im Reader lesen. Kommentiert wird ja nun leider generell immer weniger. Außer natürlich in den großen Blogs. Aber auch dort gehen die Kommentare zurück. Ich bin auch immer ein bisschen traurig, dass sich das Interesse so verändert hat.

    Wir müssen uns klar darüber werden, dass Blogs (jedenfalls bei uns in Deutschland) immer noch eine eher unbedeutende Randerscheinung darstellen. So viele relevante Blogs gibt es bei uns angeblich ja nicht. Aber viel blöder finde ich persönlich die Social Networks. Sie sind (finde ich) unübersichtlich und bieten allein schon deshalb nur einen begrenzten Nutzen. Darüber kann man, wie über viele andere Dinge, lange diskutieren, ohne sich einige zu werden :-)

    Du klingst ein bisschen traurig. Warte einfach eine Weile ab. Dann (so ist es bei mir immer) kommt die Lust am Bloggen auch wieder. Ich mache das jetzt seit 2004 und habe schon tausende von Texten gelöscht – mit Kommentaren. Und das auch nur, weil ich aufgrund irgendwelcher Gedanken die ganze Geschichte infrage gestellt habe.

    Der Schockwellenreiter bloggt (glaube ich) schon seit 2000. Jetzt hat er eine Klage am Hals, über die gerade heiß diskutiert wird. Bestimmt hast du das mitbekommen. So viel Aufmerksamkeit wollen wir ja lieber auch nicht haben. Oder?

    Herzliche Grüße aus Bedburg
    Dein Bloggerkollege Horst

  6. Mach dir nichts draus. Ich hab auch immer so meine Phasen, wo ich einfach keine Lust habe irgendetwas zu schreiben. Das dauert im schlimmsten Fall Monate und dann mache ich doch weiter. Die meiste zeit versuche ich aber immer meinen Blog optisch so zu gestalten, dass er sich von der Masse abhebt. Ist mir bis dato nie gelungen und das frustriert mich dann auch wieder, sodass ich wieder die Motivation verliere.
    Bin jetzt gerade dran ein Theme von grund auf neu zu gestalten, ohne irgendwelchen copy and paste Geschichten und das motiviert mich ungemein. Denn wenn man sich nicht wohlfühlt beim Schreiben, dann wird das nie was. Mir gehts zumindest so.

    Zu dem social Gedöns sage ich nur, dass es langsam zuviel wird. Facebook bin ich nur wegen den Kontakten zu alten Bekannten und Freunden und Twitter ist fürn Arsch. Google+ ist allein schon deshalb interessant, weil dort wesentlich mehr diskutiert wird und weil man wegen der Suche und dem Feedreader eh dauernd ist.

    Ich sehe es übrigens als eine Tatsache an, dass man durch diesen ganzen social Quatsch soviel Reizüberflutung bekommt, dass man es auf Dauer einfach satt hat. Vom Zeitfaktor mal ganz abgesehen.
    Man könnte fast sagen, dass man dort ganz einfach kostbare Lebenszeit sinnlos verschwendet, denn Gehaltvolles findet man wohl eher selten bis niemals.
    Leute wie Lobo und Co., die keine Gelegenheit auslassen, um einem zu sagen, dass social networking total wichtig sei, sind Selbstdarsteller und vertreten ganz sicher nur eine Minderheit. Der Rest kommt sicher auch ohne klar.

    Mach dein Ding weiter, ich finds okay. Im Übrigen auch den fliegenden Tapetenwechsel hier. Bringt immer mal wieder frischen Wind in die Bude. Otto normal Blogger braucht ja schließlich keine corporate identity. ;-)

  7. Symm ·

    um Thema Blogsterben. Nachdem ich vor über 3 Jahren mit dem Bloggen angefangen habe gabs bei mir nach dem ersten Monaten schon dieses gefühl kein richtiges Thema zu haben. Und so habe ich schon recht kurz nach meinem Start eine Blogpause angetreten. Meine nächste Motivation hielt noch viel Kürzer an, so das ich fast ein Jahr lang nichts mehr mit meinem Blog anfangen konnte. Aber ich hatte in dieser Zeit sehr viel nette Menschen kennengelernt.
    Aber wenn man sich von der Szene bzw. dem eigenen Projekt distanziert gehen auch diese Kontakte sehr schnell flöten. Als ich Letztes Jahr im Oktober wieder angefangen hab waren kaum noch welche von den Bloggern da die ich kennenlernen durfte. Also habe ich so gesehen wieder bei Null angefangen. Seit rund einem jahr bin ich aber mit Eifer bei der Sache, auch wenn es mal Wochen gab wo ich sehr wenig geschrieben habe.
    Aber leider ist es so das man das gefühl hat, man muss was schreiben und das ich in kurzen abständen. Aber warum sollte das so sein? Wenn ich einen Feed abonniert habe, dann ist doch egal ob der täglich oder monatlich was neues bringt. Gerade bei Blogs die nicht monetarisiert sind spielt es doch keine Rolle wie oft die Beiträge kommen.

    Und zum Thema Themenlos. Ich habe damals mit Kino und Internet angefangen, und habe dann irgendwann auch private Themen einfliesen lassen. Das hat meinem Blog doch recht gut getan. Veranstaltungen, Berichte über Partys oder einfach mal Bilder die ich geschossen habe. Man sollte sich als Blogger einfach nicht dem Zwang unterwerfen unbedingt was rausbringen zu müssen. Dann fällt einem auch die Themenwahl leichter.

    Ich denke viele Blogger sollten sich einfach mal wieder auf den Ursprung des Bloggens besinnen. Immerhin kommt Blog von Weblog was wiederum Internettagebuch bedeuten sollte. Ich lese gerne Berichte aus dem realen leben, das ist um einiges Autentischer.

  8. Das schlimmste Netzwerk war (ist) in meinen Augen MySpace…was aber wohl nicht an den Entwicklern von MS liegt, sondern eher an den Usern.

    Es ist sowas von oberflächlich und unpersönlich…absolut nicht mein Ding.

    Alle nur am Freunde hamstern und dann noch zu faul sich mit ein paar selbst geschriebenen Worten für die “Freundschaft” zu bedanken…Copy & Paste war dort der absolute Hit *würg*
    Ich glaub einige Leute waren extrem verwirrt wenn ich mich “persönlich” bei ihnen gemeldet und/oder bedankt habe und dann auch noch etwas zu ihrer Musik etc. geschrieben hatte…alles sehr seltsam in den sozialen Netzwerken *grübel*

    Ich hatte es aber “gebraucht” um mit gewissen Leuten (Bands) in Kontakt zu bleiben und News wie Konzerttermine usw. zu verteilen da zu der Zeit (2006) fast alle wie im Wahn zu MySpace gepilgert sind.

    Dann entdeckte ich noch WKW…auch nicht schlecht da ich damit genau die Leute erreichen konnte die ich (bzw. die Bands) brauchten…also Leute aus Deutschland.
    Bei MySpace hat man ja doch sehr internationales Publikum :)

    WKW ist mir persönlich aber etwas zu starr…unflexibel…es kann nichts nach aussen dringen…sprich, man muss jede News mehrmals am Tag verteilen und muss ggf. alles ebenfalls auf der eigenen Seite / dem eigenen Blog schreiben.
    Hätte WKW wenigstens intern etwas mehr Dynamik, könnte es eine gute Alternative sein.

    Da sind wir dann bei Facebook.
    FB ist eigentlich mein Favorit geworden weil es genau das hat was bei WKW fehlt.
    Wenn ich auf meinem Blog etwas schreibe, kann ich es per Social-Plugin zu FB verteilen und FB verteilt es dann automatisch auf die weiteren Netzwerke wie zB Twitter.
    Sehr hilfreich wenn man viele Leute erreichen will.

    Aber die Dynamik bei FB kann auch ein Fluch sein…hat man viele Freundschaften, rauschen die News auf der Startseite auch nur so an einem vorbei…
    Man muss doch einige Zeit investieren und alle Optionen genau studieren um alles so einzustellen das man wichtige Neuigkeiten nicht verpasst.

    Ich befreunde mich bei FB auch nur noch mit Leuten die ich wirklich kenne…also mit denen ich mal im “Real-Life” gelabert oder ein Bier getrunken habe…die grosse Ausnahme sind da nur die Bands, da ich denen ja ein bisschen helfen möchte.

    Deinen Frust über soziale Netzwerke und die Art und Weise wie sie genutzt werden kann ich gut verstehen…besonders wenn man noch, oder eigentlich nur, einen Blog betreibt.

    Seit es soziale Netzwerke gibt, bekommt man kaum noch Rückmeldungen (z.B. Kommentare)…bei Facebook gibt es ja den “Gefällt mir”-Button der für Alles herhalten muss…Kommentare schreiben die wenigsten…man fühlt sich auf Dauer irgendwie alleine…wie ein Alleinunterhalter im riesigen WorldWideWeb.

    Ich hab vor fast 6 Jahren mit meinem Supportprojekt angefangen und schon mehr als einmal Alles hingeworfen (also die Aktivitäten im www) und mich nur noch auf reale Kontakte und Aktionen konzentriert, aber um wirklich etwas zu erreichen kommt man einfach nicht um den ganzen Kram drumherum.
    Daher “stirbt” mein Projekt auch nie ganz…ab und zu mach ich eine Pause und stürz mich in andere Aktivitäten…meld mich als Roadie und Local-Crew Mitglied bei Bands und Festivals…geh mit bands in den Proberaum oder ins Studio usw. und besuch natürlich auch Konzerte und Festivals…das gibt mir immer wieder Kraft weiterzumachen.

    Das ich nur wenig Kommentare zu den Posts bekomme die ich schreibe (wo auch immer), stört mich mittlerweile nicht mehr so sehr…es ist zwar schade, aber daran wird sich so schnell nichts mehr ändern…höher, schneller, weiter…entweder man zieht mit (bleibt dabei) oder man verschwindet von der Bildfläche und “keinen interessiert’s”…leider.

    Ich entschuldige mich auch jetzt gleich dafür das ich wohl nicht mehr so oft hier kommentieren werde, denn ich bin durch Zufall auf deinem Blog gelandet…aber dein Post hat mich dazu bewegt auch mal “Dampf abzulassen”.
    Ich weiss nicht ob dir das in irgendeiner Form weiterhilft, aber ich bin der Meinung es sollte viel mehr Blogs geben…egal um was es auch geht (solange es nichts illegales oder böswilliges ist), denn dann würden sich die Leute auch ab und zu mal die Zeit nehmen etwas sinnvolles zu tun…und das auch weiter machen…auch wenn sie dafür nur wenig “Zuspruch” bekommen.

    Meine Erfahrung ist, das sich eh immer die gleichen Leute melden, Kommentare schreiben, dir mal eine persönliche Nachricht schicken, dich konstruktiv kritisieren und auch mal für einen Post loben….und genau die Leute sind es wert das man weiter macht.

    In diesem Sinn…lass dich nicht entmutigen, mach dein Ding weiter…nimm dir eine Auszeit wenn du der Meinung bist es wäre mal ganz gut und dann machst du weiter.

    Grüsse aus dem Süd-Westen,
    Roman

    PS:
    Sorry das ich so viel geschrieben habe…passiert mir öfter mal *gg* …musst auch nicht veröffentlichen wenn du nicht magst :)

  9. ich habe auch mal mein Archiv etwas durchgelesen. Es ist nicht zu vergleichen mit dem, was ich heute schreibe und ich finde mich selbst sehr sehr langweilig. Mir fällt absolut nichts ein und wahrscheinlich ist auch schon alles geschrieben. Deshalb kann ich dich so gut verstehen.liebe Grüße

  10. Also eigentlich kommt so langsam die Lust wieder, sonst hätte ich diesen Artikel nicht geschrieben. Doch wird es sehr wahrscheinlich nicht mehr so weiter gehen wie bisher. Mehr möchte und kann ich dazu nicht schreiben, weil ich selber noch nicht weiß was hier passiert.
    Aufhören werde ich aber nicht, das steht schon mal fest!

  11. Mac

    Was ich immer nicht nachvollziehen kann, ist dieser selbst auferlegte Zwang zum Bloggen.

    Niemand zwingt einen dazu!

    Blogge doch einfach wann und wenn du Bock darauf hast. Das hier ist doch dein Privatblog. Du lebst davon nicht.

    Also ist es doch egal, ob du mal eine Woche nichts machst oder einen Monat.

    Im Endeffekt fällt es nicht auf. Es interessiert den Großteil des Netzes nicht, ob einer mal aufhört oder pausiert.

    Das Blogsterben ist nichts neues. Blogs kommen, Blogs gehen. So ist es nun mal.

    Ich habe auch mal einfach einen oder zwei Monate nichts gemacht, weil ich keine Lust hatte.

    Aber ich werde NIE Bloggen um des Bloggens willen. Selbst mit meinem Hauptblog http://momworx.de habe ich mir das mittlerweile abgewöhnt. Klar gab es da dann auch finanzielle Einbrüche in dreistelliger Höhe.

    Aber da ich nicht primär vom Bloggen lebe ist das nicht so schlimm.

    Im Gegenteil. Ich fühle mich mit meinem Privatblog http://spheric.de sogar irgendwie wohler. Da gibt es keine Werbung, kein Social Media Wahn Zwang Klicki Gedöns. Es ist mein Blog, da mache ich genau das was ich will! Schreiben und Fotos veröffentlichen, über die von mir gehörte Musik schreiben und Erlebnisse niederschreiben. Sogar nicht mal mit dem Hintergedanken, dass da mal eine Kommentiert. Ehrlich gesagt ist mir das sogar egal, ob da jemand kommentiert. Denn es ist genau, dass was es sein soll. Mein persönliches Tagebuch.

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