In der Vergangenheit bin ich des öfteren von anderen Bloggern darauf angesprochen worden ob ich nicht Lust hätte auf ihrem Blog einen Artikel als Gastautor zu veröffentlichen. Oft in der Ferienzeit, wenn die Blogger in Urlaub fahren aber nicht wollen das ihr Weblog für mehrere Wochen brach liegt greifen viele gerne auf die Möglichkeit der Gastbeiträge zurück.
Hombertho.de veranstaltete im Herbst 2010 sogar einen Wettbewerb mit dem Thema Herbstaktion 2010: Gastartikel auf hombertho.de schreiben und gewinnen! An dieser Aktion nahm ich nicht teil. Zu groß waren meine Selbstzweifel ob mein Schreibstil, meine Grammatik und Rechtschreibung den imaginären hohen Anforderungen genügen.
Sind Gastbeiträge wirklich sinnvoll?
Heute denke ich etwas anders über die Möglichkeit Gastbeiträge auf befreundeten Weblogs zu veröffentlichen. Sei es als einmaliger Gastauftritt, im Rahmen eines Gewinnspiels oder im Laufe einer Aktion von Blogger für Blogger. Allerdings bin ich noch weit davon entfernt uneingeschränkt und ohne jeden Vorbehalt als Gastautor tätig zu werden.
Was bringt mir das Artikel auf anderen Blogs zu veröffentlichen?
Welche Gefahren birgt es anderen Autoren Zugriff aufs Backend zu gewähren damit sie bei mir Gastbeiträge schreiben können?
Um Antworten auf diese und ähnliche Fragen zu finden und dem Grundrauschen in meinem Kopp wieder Herr zu werden muss ich das Für und Wider gegeneinander abwägen.
Pro – Kontra Liste zum Thema Gastbeiträge
| Pro | Kontra |
|---|---|
| ich erreiche ein gößeres Publikum | der “fremde” Weblog profitiert von meinem geistigen Eigentum |
| Vernetzung der Blogger wird gefördert |
mehr Verwaltungsaufwand im Backend |
| der eigene Horizont wird erweitert |
Gefahr von Spam in Gastbeiträgen |
| Themenvielfalt nimmt zu | Gastartikel die thematisch nicht zum Weblog passen |
| gegenseitige Verlinkung wird gefördert |
Gastartikel als Linkschleuder |
| mehr Backlinks zum eigenen Weblog |
Verbreitung von illegalen Inhalten |
| gezielte Rechtevergabe im Backend |
|
| finden von neuen interessanten Weblogs |
|
| neue Besucher des eigenen Weblogs |
|
| neue Kommentatoren im eigenen Weblog |
Gastbeiträge fördern die Blogosphäre
Die Vorteile von Gastbeiträgen überwiegen also. Ich glaube meine Entscheidung für Gastbeiträge stand schon vor dem Schreiben der Liste fest, denn die Punkte die ich gegen Gastartikel aufführte musste ich mir echt aus den Fingern saugen. Fakt ist nun mal das ich als Administrator dieses Blogs immer das letzte Wort habe und ich alleine die Entscheidung treffe ob ein Gastbeitrag veröffentlicht wird oder nicht. Durch WordPress Plugins für die Registrierung und einem sinnvollen Umgang bei der Rechtevergabe für Gastautoren ist auch die Sicherheit im Backend gewährleistet.
Wenn also in Zukunft eine Anfrage kommt ob ich einen Gastbeitrag für einen befreundeten Weblog schreiben will werde ich das Angebot dankend annehmen! Auch werde ich Teilnehmer der Aktion “Blogger pushen Blogger”.
http://www.hombertho.de , http://internetblogger.de/ , http://www.blogverdiener.de , http://wordpress.org
23. Juni 2011 um 10:31
Sehr schöner Artikel, der wieder einmal aufzeigt, dass man auch mal über den Tellerrand schauen muss um wirklich was erreichen zu können. Wo auch immer die Ziele liegen mögen.
23. Juni 2011 um 13:23
Keine Ahnung, ich bin mit dem Thema Gastartikel nie warm geworden und kann ihnen nichts abgewinnen… vielleicht ist mein Egoismus zu groß :-)
Aber wenn ich über etwas schreiben will, dann tue ich es bei mir! Warum woanders?! Dafür habe ich ja meinen Blog…
Und wenn ich jemand anderem etwas gutes tun will, dann schreibe ich einen Artikel mit zahlreichen Links und Pings zu anderen Blogs, oder stelle neue interessante Blogs vor (wie Onkel Jens es immer wieder macht, sehr fein!).
- oder –
Ich nehme mir mal wieder zwei Stunden Zeit und große Blogs ab, springe von Blog zu Blog, folge den Links die ich dort finde… und lasse überall halbwegs sinnvolle Kommentare ab. Oft auch mal drei, vier in ein und dem selben Blog.
Besonders letzte 2 Punkte sind halt Dinge, über die ich mich persönlich immer super freue – Links und Kommis.
Last but not least finde ich es natürlich cool, dass Du dich für sowas motivieren kannst! Also, lass es krachen und keep on bloggin’ – egal wo :-)
23. Juni 2011 um 13:29
Das sind natürlich auch gute Möglichkeiten für mehr Vernetzung zu sorgen. Mich reizt an Gastartikeln das ich mit Themen konfrontiert werde die ich so nicht auf meinem eigenen Blog behandel. Auch denke ich das ich durch Gastartikel mehr gefordert werde, da ich bestrebt bin auf anderen Blogs einen guten Eindruck zu hinterlassen was Grammatik, Satzbau und Rechtschreibung angeht. Dies wird subjektiv sein doch ich habe immer das Gefühl das andere Blogger wesentlich besser schreiben als ich. Wenn ich also bei denen schreibe strenge ich mich unweigerlich mehr an.
23. Juni 2011 um 21:15
Hallo zusammen,
wie rasch wir doch aus einer in der Luft schwebenden Idee mehrere Artikel auf mehreren Blogs aus dem Hut gezaubert haben. Ja, die Thematik GastReviews ist offensichtlich heikel und ich von meiner Warte her, erwarte von einem Gastautor keine übertriebene Schreibkunst. Ein Gastartikel gehört in der selben Art und Weise verfasst als wenn man bei sich bloggen würde. Vll. sollten wir es nicht so eng/streng sehen ;-).
Die Vorteile von Gastartikeln überwiegen, so wie ich es erkannt habe. Jemand muss einen Anfang machen.. Ein Thema für dein Blog – Ludger – habe ich mir schon ausgesucht. Es ist ein Tool, welches für den einen bzw. den anderen von Interesse sein könnte.
25. Juni 2011 um 16:44
Gastartikel bringen mehr Leser. Das denke ich schon. Auch mehr Kommentare. Wem es allein darum geht, der sollte es versuchen. Ich bin zurückgezuckt und habe nach einiger Zeit den Versuch eingestellt. Dafür habe ich mir einiges anhören müssen. Einerseits verständlich. Andererseits: Mein Blog gehört mir. :-)