Ok, das wars – mit mir nicht!

Ich bin ja eigentlich ein recht netter Zeitgenosse, der stets bemüht ist seinen Mitmenschen mit Respekt und Freundlichkeit zu begegnen.

Nehmen wir zum Beispiel einmal an ein Zeitgenosse, der sich mit Haut und Haar diversen Ausdauer-Sportarten verschrieben hat und der eines schönen Tages auf die Idee kommt eine Radtour zu unserem idyllisch gelegenen Domizil zu unternehmen, dann jedoch so unverfroren ist keine, ich wiederhole, keine Rast bei uns einzulegen um wenigstens seine Trinkvorräte aufzufüllen, dann fühle ich mich irgendwie missbraucht und übergangen.

Ich rede hier ja gar nicht mal davon ein triviales wenn auch unter günstigen Umständen kurzweiliges Gespräch über das Wetter zu führen. Nein, ein einfaches “Hallo!” hätte ja gereicht, vielleicht noch mit dem Nebensatz garniert ob ich denn eine Banane oder einen Apfel übrig hätte.

Doch was macht er, radelt einfach weiter, ohne einen kurzen Gruß, ohne sich zu erkennen zu geben. Dabei arbeitete ich Gestern den ganzen Tag an meiner Mauer, gut sichtbar von der Straße aus. Es wäre so einfach gewesen für den Lutz. Erst ein zaghaftes “Hallo!” um die Lage zu checken. Nach positiver Resonanz meinerseits dann ein schon freieres “Ich bins, der Lutz. Schöne Grüße von Anja!” Das hätte nicht weh getan und es wäre garantiert ein lockeres freundliches Gespräch unter Menschen entstanden.

Aber nöö, der Kerl bleibt inkognito – ich bin tief enttäuscht!

Als Konsequenz aus diesem mir unbegreiflichen Verhalten werde ich nicht mit dem Rad bei ihm vorbei fahren, ja ich werde es noch nicht einmal in Erwägung ziehen! Ha!

Ehemann und Vater aus Liebe - Lkw-Fahrer und Blogger aus Leidenschaft - unabhängiger Querdenker aus Überzeugung

"Du willst in dieser Welt Spuren hinterlassen? Dann trete in Hundescheiße, das ist einfach, effektiv und geht schnell!"

9 Kommentare

  1. Ich muss zugeben mit dem Gedanken gespielt zu haben mal eben zu klingeln, weil ich draußen keinen gesichtet hatte. Aber dann dachte ich mir – so einen “verschwitzten und stinkenden Lutz-Eindruck” muss ich jetzt hier auch nicht hinterlassen/zurücklassen :roll:

    Was soll´s – die Route kann ja noch mal gefahren werden :green:

  2. Das ist ja wirklich dreist ;-) Also, wenn ich mit dem Fahrrad vorbeikommen würde, hätte ich ein paar Kuchenkrümel dabei gehabt und dem Luigi den Kaffeevorrat weggesoffen, evtl. noch´n Bier hinterher… ;-D

    • Da muss ich dihc enttäuschen. Bier gibts in unserem Haushalt nicht, aber Kaffeevorräte wegsaufen wäre kein Problem. Obwohl…. – wir haben immer drei bis vier Pfund da, das wäre eine Herausforderung :eek: !

  3. Pingback: Na, das klappt ja | delijo

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