So langsam aber sicher werde ich wirklich alt. Mein Rücken macht mir schon wieder zu schaffen. Vor drei Jahren diagnostizierte ein Orthopäde starken Verschleiß im Lendenwirbelbereich. Auf meine Frage was denn da getan werden kann meinte er lapidar das ich für eine OP noch zu jung sei. An den Schmerz solle ich mich gewöhnen…
Na ja, ich hab dann so einen schicken Hüftgürtel verschrieben bekommen, der aber leider völlig ungeeignet ist beim Lkw fahren. Ergo trage ich ihn nur sehr selten bis gar nicht. Da ich im Nahverkehr unterwegs bin geht es einigermaßen. Das Fahren und die Be- und Entladevorgänge halten sich so ziemlich die Waage was gut für meinen Rücken ist. Massagen bzw. Krankengymnastik bekomme ich dank der glorreichen Gesundheitsreform der Frau Schmidt nur sehr selten verschrieben. Da nützt es auch nichts das ich dem Arzt jedesmal sage wie gut diese Behandlungen sind.
Was solls, ich muß mich wohl damit abfinden fast permanent Schmerzen zu haben.




Oh davon kann ich ein Lied singen. Mein Rücken ist auch Schrott und manchmal weiß ich nicht wie ich den nächsten Schritt schaffen soll. Vor 2 Jahren wurde ich aus der Reha als Arbeitsunfähig entlassen und ich arbeite immer noch. Krankengymnastik bekomme ich regelmässig. Du hast Anrecht auf Kg. Pro Rezept 6x Kg und das 3x hintereinander danach 12 Wochen Pause und dann kann man sich wieder ein neues Rezept holen. Kleiner Tipp am Rande gleich Quartalsanfang zum Doc und Rezept holen.Zur Not auch laut werden.
ja, ja das Alter…..fg
Kommt mir bekannt vor
Ich habe ja von Geburt an deformierte Hüften (aufgrund eines Ärztepfuschs) und meine Wirbelsäule ist deswegen auch nicht gerade rosig aufgestellt. Gerade der LWS Bereich macht gerne mal Probleme.
Du bist ja nur knapp 2 Jährchen älter als ich, vielleicht hilft Dir das was mir geholfen hat, ich sollte nämlich seit Anno Zwieback immer wieder unters Messer und weigere mich kategorisch. Manchmal wars aber auch schon so schlimm, dass ich durchaus am überlegen war, ob nicht vielleicht doch…
Also, zum einen hilft in erster Linie Gewicht runter (falls Du nicht zufällig komplett im Normalgewichtsbereich bist). Jedes Kilo weniger bringt Entlastung. Was aber nicht heißt, dass man deswegen zaundürr werden soll
Und dann die richtige Bewegung. Stärkung der Rücken- und Bauchmuskulatur. Am besten suchst Du Dir einen guten Sportmediziner, der Dir Ratschläge gibt, was Du am besten machen kannst und wie und legst dann los. Das ist die günstigste Variante. Ansonsten geht es noch mit einem Fitness Studio, das auf wirklich sehr gut ausgebildete Trainer greifen kann.
Weiter ist auch die persönliche Einstellung sehr wichtig. Ich habe irgendwann beschlossen, dass ich mich nicht als leidend akzeptieren will und werde, keine Beeinträchtigungen und Schmerzen auf längere Zeit hinnehme und mich auch nicht zum Versuchskaninchen der Medizin auserküren lassen… Klingt zwar für den ein oder anderen jetzt etwas “abgefahren”, aber unsere Denkensweise spielt die Musik. Wenn wir uns entscheiden zu leiden, dann leiden wir. Wenn wir uns aber für das Positive entscheiden, dann, aber auch nur kann, kann dies in unser Leben treten.
Die Einstellung was Ernährung und Sport angeht ist das wo es bei mir hapert – leider.
Ich bin zwar nciht wehleidig, aber es gibt Tage da schmerzt der Rücken schon wenn ich mich nur leicht bewege. Massagen hol ich mir ziemlich regelmäßig. Aber ich kann ja nicht alle zwei Tage oder so zum Masseur rennen, da fehlt auch die Zeit für.
Ich habe damals erst mit dem Abnehmen angefangen und danach mit dem richtigen Sport. Ist zwar grundsätzlich nicht die beste Lösung, aber wenn es körperlich nicht anders geht, muss es halt so sein.
Wobei Sport nicht gleich Sport ist. Ich habe z.B. von meinem Sportmediziner und auch meinen Krankengymnasten einfache Gymnastikübungen bekommen, die ich jederzeit zu Hause alleine machen konnte (außer an Tagen wo die Schmerzen stark waren). Damit habe ich meine Muskulatur rund um die Problemstellen gestärkt und damit über längere Zeit die Schmerzen auf ein Minimum reduzieren können
Ich habe es neben den Hüften direkt sehr stark im Lendenwirbelsäulenbereich gehabt und zwar klemmen bei mir hin und wieder die ISG-Gelenke (die Mini-Gelenke die Wirbelsäule mit Becken verbinden). Das war eine Zeit lang so schlimm (irgendwann entzünden sich die dämlichen Teile auch noch), dass ich knapp ein Jahr überhaupt nicht mehr laufen konnte, komplett weg war vom Schuß und das Laufen schon fast wieder neu lernen musste.
Heute geht es mir blendend, bis auf dass ich gerade mal wieder ein paar Kilos zuviel auf den Rippen habe und darauf auch ständig achten muss.
Ich wollte Dir damit nur aufzeigen, dass es neben “Leiden hinnehmen” und “Operationen” auch einen anderen Weg gibt. Der erfordert natürlich einiges an Willen und Zeit. Aber irgendwann muss man sich entscheiden, ob man den Willen und die Zeit dazu haben möchte und damit die Chance hat komplett gesund zu werden oder lieber dauerhaft den Leidensweg geht und irgendwann unters Messer kommt.
Ja, da hast du wohl recht. Ich habe schon paar mal mit Ernährungsumstellung und gelichzeitigem Sport angefangen. Dann fehlt es irgendwann an Zeit für den Sport und es schläft wieder ein.
Da wird es immer schwieriger sich zu motivieren…
Klar ist das hin und wieder schwer sich zu motovieren. Solche Hängerchen habe wir alle hin und wieder. Aber wenn es darum geht gesund zu sein, die Schmerzen dauerhaft loszuwerden, sollte das nicht Motivationsschub genug sein?
Danke für den Hinweis wegen des Gürtels, Luigi.
Soweit ist es bei mir gottseidank noch nicht. Ich habe nur das Problem, dass ich oft verspannt bin. Das geht aber mehr in Richtung Halswirbelsäule und Schultern. Aber jedenfalls bin ich dann jetzt mal von dir aufgeklärt, danke!
Und vor allem… gute Besserung was den Rücken angeht!
Alex