Warum ist es so schwer eine Diät zu machen bzw. das Körpergewicht zu reduzieren? Es muß ja nicht unbeding t eine Diät sein. Man kann auch Gewicht verlieren ohne eine Diät, z.B. durch Sport, durch gesunde ausgewogene Ernährung oder durch die innere Einstellung.
Der Begriff Diät ist bei den meisten Leuten negativ besetzt. Diät bedeutet Verzicht, Einschränkung, Verlust von Lebensqualität, Aufgabe von Gewohnheiten. Durch eine Diät verringern sich die sozialen Kontakte, der Grillabend mit Freunden wird vorsichtshalber abgesagt, das leckere Stück Kuchen am Sonntagnachmittag im Kreis der Familie fällt weg und die Flasche Bier zusammen mit den Kumpels, bei der über Fußball und Frauen gefachsimpelt wird, gibt es auch nicht mehr.
Darum fällt es so vielen Menschen schwer eine Diät durchzuhalten! Aber wie kann ich dem entgegenwirken und dennoch erfolgreich eine Gewichtsreduzierung erreichen.
Ich glaube bevor jemand eine Diät beginnt muß er sich erstmal von diesen ganzen negativen Gedanken frei machen. Eine Diät fängt nicht damit an weniger oder nur ausgewählte, abgewogene Lebensmittel auf den Speiseplan zu setzen oder irgendwelche blöden Punkte zu zählen.
Eine erfolgreiche Diät beginnt damit sich klar zu machen das nicht verzichtet wird sondern dazugewonnen wird. Man gewinnt Gesundheit, Power, bewundernde Blicke des anderen Geschlechts, Achtung und Respekt des näheren Umfelds weil Willensstärke und Charakter bewiesen wird, der Sex wird besser da nun auch ausgefallene Stellungen möglich sind.
Das einzige was durch eine Diät auf der Strecke bleibt sind Trägheit, Lustlosigkeit, Depressionen, mitleidige Bemerkungen, Arztbesuche und die ungewollte Rücksichtnahme der Familie, weil man einfach zu fett für gewisse Dinge ist, z.B. Fußball spielen mit den Kindern oder schwimmen gehen mit der ganzen Familie.
Wenn man das geschafft hat und die nötige Motivation vorhanden ist kann man sich über eine Diät Gewichtsreduzierung Gedanken machen. Ich persönlich halte von den einschlägigen, in Illustrierten angepriesenen Diäten überhaupt nichts. Erstens haben sie bei mir noch nie was bewirkt und zweitens ist die Gefahr einer nachfolgenden Zunahme imens groß (JoJo-Effekt).
Gewichtsreduzierung bedeutet nicht für einen festgelegten Zeitraum den Speiseplanzu ändern. Gewichtsreduzierung bedeutet für mich mein Leben zu ändern, denn irgendwas lief bis jetzt ja falsch im Leben, sonst wär ich nicht so fett. Die größten Erfolge konnte ich in der Vergangenheit nicht durch FDH oder eine bestimmte Diät erzielen sondern indem ich mich einfach mehr bewegt habe und meine Ernährung umgestellt habe. Ich esse auch weiterhin mein halbes Hähnchen mit großen Fritten und viel Majo, aber nicht mehr einmal im Monat sondern nur noch einmal im halben Jahr. Wenn wir Heute grillen kommt kein Bauchfleisch oder Holzfällersteaks auf den Grill. Dafür grillen wir nun Hähnchenspieße, Putensteaks oder Obst und Gemüse. Das schmeckt genauso oder noch viel besser als dieser fette Kram.
Na ja, ich glaube jeder weiß was ich mit dem Artikel sagen will. Diät bzw. Gewichtsreduzierung ist nichts negatives, es ist ein Zugewinn von Lebensqualität, Elan und Gesundheit.
Mit diesem Artikel möchte ich allen ein wenig Mut machen die zu viel wiegen und ihr Gewicht reduzieren wollen, auch mir selbst. Besonders aber widme ich den Artikel dem Rio, der mir Heute Morgen einen ziemlichen Schrecken eingejagt hat.




Hallo, der Artikel gefällt mir gut, da ist viel Wahres dran. Ich will aber noch ergänzen, dass es vielleicht nicht so gut ist, sich zuu sehr unter Druck zu setzen mit dem Abnehmen. Wenn man die Ziele kleiner setzt und entspannter angeht, kann es auch leichter sein. Ich habe im Winter auch etwas Winterspeck angesammelt, das ist ganz normal. So ein wenig Übergewicht ist nicht schlimm, das gibt sich bei ausreichender Bewegung wieder. Und daher ist die Einstellung tatsächlich sehr wichtig. Viele Grüße, Julia
Warum nimmt man so leicht zu und so schwer wieder ab? Ganz einfach, unser Körper ist so ausgelegt, sobald vorhanden Energie für schlechte Zeiten zu speichern. Nur kommen heute keine schlechten Zeiten mehr, Nahrung ist jederzeit vorhanden. Zumindest bei uns.
Ich halte von Diäten d.h. einseitiger Nahrungsverzicht (meistens Fett und/oder Kohlehydrate) gar nichts. So wie Du es beschrieben hast, ist es schon ganz richtig denke ich. Nach meiner Erfahrung pendelt sich der Körper – sofern keine gesundheitlichen Hindernisse bestehen – dann im Laufe der Zeit auch auf ein vernünftiges Gewicht ein.
Luigi, Du hast heute mal wieder etwas geschaffen, was mich tief beeindruckt. Wenn Du von Herzen schreibst, dann hast Du eine unglaubliche Kraft und Stärke in Deinem Ausdruck. Du sprichst mir aber sowas von aus der Seele und schreibst genial auf den Punkt!
Ich merke es ja selbst an mir, ich mache die gleiche SternChallenge mit, wie Rio, habe mich aber komplett von den dunklen Gedanken, eine Diät machen zu müssen, gelöst. Bei mir überwiegt nur noch der Gedanke, wie viel Lebensfreude und “Körperlichkeit” ich zurückgewinne.
Das Hauptproblem bei einer Essstörung ist, dass alle Gedanken sich nur noch um das Essen drehen, entfernt man sich davon, dann drehen sich die Gedanken plötzlich nur noch darum, etwas anderes zu machen, etwas, was Spaß macht, was Bewegung bringt und was letztlich automatisch zum Abnehmen führt.
Fetten Respekt von mir!
LG Hartmut
Ein schöner Artikel und dazu noch gut geschrieben. Gefällt mir!
Das hast du sehr treffend formuliert Luigi.
Sehr gut geschrieben!
Das ist die richtige Einstellung!
k:
Bei Diäten ist ja der Jojo-Effekt schon vorprogrammiert: erst quält man sich, um hinterher sich etwas zu gönnen, das dann kalorienmässig doppelt draufschlägt … :grm:
Um allerdings mehr als 30 kg abzunehmen, würde ich mit dem Hausarzt zusammenarbeiten
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Also, ich nehme die Diät immer nach den Mahlzeiten ein, dann bin ich nicht so ausgehungert.
Der Artikel lässt sich wirklich ganz gut lesen. Das sollte wirklich im Interesse jeden sein, genau dort hinzukommen.