massiver Leistungseinbruch

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Nach zwei langen Wochen Krankheit konnte ich heute endlich wieder Sport treiben. Eigentlich wollte ich draußen in der Natur laufen. Meine altbewährte Strecke über den hiesigen Trimm-Dich Pfad mit einem Abstecher durch den Freizeitpark. Allerdings machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung, schließlich bin ich bekennender Schönwetterläufer. Also wurde es doch wieder das Laufband in dem Sportstudio meines Vertrauens. Und das war auch gut so.

Ich bin mir nicht genau sicher, woran es gelegen hat, aber meine Leistung war noch nie so schlecht wie heute Vormittag. Bereits nach einer guten halben Stunde brach ich das Lauftraining auf dem Laufband nach 5,46 km ab. Dies hatte mehrere Gründe. Mein rechtes Knie schmerzte von Beginn an leicht und fühlte sich merkwürdig steif an. Außerdem fiel mir schon nach kurzer Zeit das Atmen relativ schwer und auch mental stimmte es nicht so richtig.

Anscheinend habe ich die Erkältung doch noch in den Knochen, obwohl ich keine Halsschmerzen mehr habe und auch nicht mehr husten muss. Bestimmt spielt auch meine Gewichtszunahme der letzten Wochen eine nicht unerhebliche Rolle. Ich schätze, daß ich so um die sechs Kilogramm wieder auf den Hüften habe. Meine Disziplin beim Essen ließ die letzten Wochen doch sehr zu wünschen übrig. Es kann natürlich zum Teil auch an der krankheitsbedingten Trainingspause liegen das meine momentane Leistungsfähigkeit nicht so groß ist. Oder aber es war einfach nur die Hitze in der Muckibude, die mich allzu schnell die Segel streichen ließ. Ich weiß es nicht. Am wahrscheinlichsten ist es wohl die Summe aus all diesen widrigen Umstände zu ziehen und als Grund zu akzeptieren. Das ich das Training auf dem Laufband abbrach ist zwar nicht so toll, doch es gibt schlimmeres.

Nachdem ich das erkannt hatte machte ich nach einer kurzen Pause dann noch ein paar Stabilisierungsübungen für den Rumpf nebst Crunchs für die Bauchmuskeln und ein paar Liegestützen. Diese Übungen ohne Gewichte, nur mit dem eigenen Körpergewicht, sehen immer so einfach aus wenn man daneben steht. Dabei sind sie recht ansruchsvoll und ich bin auch immer sehr erschöpft wenn ich mit dem Freeletics Programm fertig bin.

Zum guten Schluss beendete ich das Training mit Dehnübungen für den ganzen Körper und fuhr nach gut eineinhalb Stunden wieder nach Hause. Dabei fühlte ich mich wie nach einem Halbmarathon. Gut ist, das ich nicht frustiert bin sondern ruhig und gelassen reagiere und mich auf die nächste Trainingseinheit freue. Dann klappts bestimmt wieder besser!

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