Google Chrome vs. Firefox

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Wenn du mit dem Gedanken spielst den Browser Google Chrome auszuprobieren, du dir aber noch nicht ganz sicher bist, weil du schon so viel negatives über diesen Browser gehört hat, bist du hier genau richtig.

Vor knapp einer Woche habe ich es gewagt und Google Chrome in der Version 4.1.249.1036 auf meinem System installiert. Bis dato nutzte ich ausschließlich Firefox aus dem Hause Mozilla in der jeweils aktuellen Version. Dieser war mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen, nicht zu letzt weil der Firefox mit Hilfe von Erweiterungen perfekt an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann.

Warum ich nun den Google Chrome Browser nutze? Weil ich in letzter Zeit immer öfter im Internet gelesen habe, das es nun auch für den Google Chrome jede Menge Erweiterungen gibt und er mittlerweile wesentlich schneller sein soll als der Firefox. Da konnte ich gar nicht anders als ihn zu testen.

Wird der Browser das erste Mal gestartet sieht er sehr nackt aus. Die Symbolleiste inklusive der Omnibar nehmen kaum Platz ein, so dass wesentlich mehr Platz für die Anzeige der Inhalte vorhanden ist. Viele Funktionen sind in den zwei Menüs “Seite” und “Schraubenschlüssel” versteckt, auch übernimmt das Adressfeld  gleich mehrere Funktionen, die nicht sofort ersichtlich sind. So kommt man um ein Studium der Hilfe nicht herum, um wirklich alle Funktionen des Browsers kennen zu lernen. Gott sei Dank ist die Hilfe auch auf Deutsch verfügbar.

Der Google Chrome ist beim Start in der Tat wesentlich schneller einsatzbereit als der Firefox. Allerdings kann ich beim Seitenaufbau keinen großen Unterschied zum Firefox feststellen. Ich habe aber auch nicht mit irgendwelchen Tools die Zeiten gemessen sondern auf mein subjektives Urteil vertraut. Beim installieren von Erweiterungen war ich überrascht. Kaum klickt man bei einer Erweiterung auf installieren erscheint auch schon der Dialog das die Erweiterung fertig eingerichtet ist. Es ist kein Neustart des Browsers erforderlich.

Nachdem ich nun in den letzten Tagen Google Chrome mit Hilfe diverser Erweiterungen individualisiert habe macht es mir Spaß mit ihm zu surfen, meinen Blog zu pflegen, den Kontakt zur Außenwelt via Twitter und Facebook aufrecht zu erhalten und meine E-Mail Accounts im Auge zu behalten.

Fazit

Den Google Chrome empfinde ich irgendwie “geschmeidiger” als den Firefox. Die einzelnen Komponenten spielen sehr gut zusammen und gehen nahtlos ineinander über. Allerdings bedarf es für mich schon einiger Erweiterungen um das Surfen angenehm zu gestalten. Dennoch, ich bin begeistert und werde ihn wohl als meinen Standardbrowser behalten. Doch wie Anfangs schon gesagt, die Wahl des Browsers ist mehr eine Glaubensfrage, hat viel mit Bauchgefühl statt mit harten Fakten zu tun. Welcher Browser nun der bessere ist muss jeder für sich selbst entscheiden.

In weiteren Artikeln werde ich detailliert auf die von mir verwendeten Erweiterungen eingehen und die Einrichtung externer E-Mail Accounts unter G-Mail erklären.

5 Antworten zu “Google Chrome vs. Firefox

  1. Mittlerweilen liebe ich Google Chrome und habe es auch oft in Verwendung. Besonders bei Streams ist es viel standhafter als Firefox.
    Einzig im RSS-Bereich hinkt es hinterher.
    Da ich bei Firefox Brief für RSS benutze würde ich mir so eine App auch für Chrome wünschen.

  2. Jetzt setze ich dem Ganzen mal noch die Krone auf. Denn ich hab in der letzten zeit auch mal wieder sämtliche Browser getestet. Neben dem IE8, Chrome und FF hab ich noch Opera und Apple Safari (für Windows) installiert. Wobei auch die beiden letztgenannten nicht zu verachten sind. Insbesondere Opera hat es mir angetan.

  3. Den IE verwende ich schon länger nicht mehr. Außer in den Anfangstagen 2001 bis 2003.
    Chrome fand ich am Anfang ziemlich neu und auch ok, aber die Erweiterungen haben mir gefehlt. Mittlerweile finde ich den Chrome auch besser, besonders da Youtube in meinem Firefox wieder starke Probleme bereitet nehme ich den dann immer zum gucken.
    Ganz umgestiegen bin ich noch nicht, da mir auch ein paar Erweiterungen fehlen. Für Twitter das Echofon zum Beispiel. Mehr brauch ich eigentlich gar net.

    Früher hätte ich gesagt: Firefox über alles. Heutzutage nicht mehr so stark, denn der zeigt immer mehr Schwächen und macht manchmal auch Darstellungsprobleme, welche der Chrome dann wieder wegbügelt.

    Und wegen Datenschutz ist Chrome ja nun auch nicht mehr so schlimm. Die Zwangs-ID ist ja weg.

  4. Nila, ich nutze einfach den Google Reader in Verbindung mit der Erweiterung “RSS-Abonnement” in Chrome. Mehr brauch ich nicht. Um Artikel bei Google Reader zu empfehlen hab ich noch die Erweiterung “Note in Reader” am Start.

    Den Opera hatte ich auch vor kurzem mal angetestet Oliver. Der ist mir aber irgendwie zu überladen.

    Ich teile deine Meinung Tobias. Firefox sollte wirklich wieder Gas geben wenn sie nicht überholt werden wollen.

  5. Google Chrome überraschte auch mich, nachdem ich allerhand Erweiterungen aus den Bereichen SEO/Webmaster/Social Media installierte. Vorher nutzte ich Chrome fast ausschliesslich für Online-TV und Live-Streams. Derzeit wird Google Chrome meinerseits so gut wie täglich genutzt und man sollte vll. etwas länger in den Hunderten von Addons herumstöbern, bevor man sich entgültig entscheidet. Es ist eine Menge Helferleins vorhanden ;-) .

    Ob es die Version 5.0 von Chrome geben wird und was uns da wohl erwarten dürfte?

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