ein Hirn wie ein Hirnie

Es ist fast jeden Abend das gleiche. Im Laufe des Tages, wenn ich mit meinem Lkw unterwegs bin habe ich tausend Ideen für neue Artikel. Lege mir bereits eine Gliederung zurecht, mache mir Stichpunkte im Kopf, denke über eine passende Überschrift nach. Ja, bei Themen, von denen ich glaube das sie wirklich gut sind, das sie meine Leser vom Stuhl reißen, bei denen fange ich sogar an während der Fahrt im Geiste ganze Sätze zu formulieren.

Aber wenn ich dann hier sitze, das Backend aufrufe und auf Artikel erstellen klicke ist alles weg. Dann weiß ich nicht mehr über was ich schreiben wollte. Wenn ich Glück habe fällt mir wenigstens wieder ein Teil ein, aber diese Perlen der Wortakrobatik, die Weisheiten die ein paar Stunden zuvor meinem armen Hirn entsprungen sind, die sind schlicht und ergreifend nicht mehr auffindbar in den Windungen meines Denkapparates. Dann bin ich frustriert, so wie jetzt, und saug mir irgendeinen Mist aus den Fingern, nur um wenigstens etwas zu schreiben.

Das macht keinen Spaß!

8 Antworten zu “ein Hirn wie ein Hirnie

  1. Scheint fast so, als wenn Du beim Fahren inspiriert bist. Ein Diktiergerät wäre vielleicht die Lösung.

  2. Da hab ich auch schon drüber nachgedacht. Mein Handy kann sowas eigentlich, aber bis jetzt nutze ich es nciht. Keine Ahnung warum :roll:

  3. Dann kann ich nur sagen, fang damit an. Es gibt auch Diktiergeräte die stellen sich dann an, wenn du anfängst zu reden. Und es ist doch viel schöner Abends das was man sich gedacht hat noch mal anzuhören und dann wirklich schön gestalterisch aufzuschreiben ;-)

  4. Ein Diktiergerät ist dafür echt super. Ich musste mich selbst zwar erst daran gewöhnen so vor mich hinzuplappern und mich danach selbst auf Band zu hören, aber gerade im Auto ist das wirklich praktisch. Oder nimm das Handy. Meist gibt es dort ja auch ne Funktion um Sprachnachrichten aufzunehmen. Ist natürlich nur zu empfehlen, wenn man sich nicht vorher durch tausend Menüs quälen muss, schließlich sollst du dich ja auf den Verkehr konzentrieren :lol:

  5. ich machs auf die altertümliche tour und mache mir stichpunkte auf dem guten alten notizblock. hilft immer…

  6. Ich kann Hans nur zustimmen. Mach Dir – wenn Du Pause hast oder bei einem Kunden warten mußt – einige Stichpunkte oder besser, schreib Deine Gedanken schon in Satzform auf.
    Das hilft abends ungemein.

  7. So, jetzt habe ich die letzten… – ne, ich schreib einen Artikel darüber – Moment!

  8. Pingback: ein Plan und seine Umsetzung - plan, schreiben, bloggen, struktur, | DELIJO

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