Mittlerweile habe ich bei Facebook nicht nur ein Profil sondern auch eine sogenannte Fanpage und bin Mitglied in der Gruppe Blogger. Diese Schritte bin ich gegangen weil ich mir davon versprochen habe mehr wunderbare Menschen auf meinen Blog aufmerksam zu machen.
Doch nun, nach ein paar Tagen glaube ich das dies ein Trugschluss war. Die Querverbindungen zwischen eigenem Profil und eigener Fanpage werden bei Facebook leider nur sehr stiefmütterlich behandelt. Wenn jemand vergisst, einen Link zu seiner Fanpage manuell in seinem Profil zu hinterlegen hat man schon verloren. Dann findet man nämlich vom Profil ausgehend die Fanpage nicht. Warum bietet Facebook bei der Einrichtung der Fanpage nicht automatisch ein Widget für die Profilseite an, von dem dann zur Fanpage verlinkt wird?
Das gleiche ist es bei den Gruppen, deren Mitglied man ist. Auch da keine Hinweise auf dem Profil. Ok, ich habe gerade noch mal geschaut. Die Gruppen können im Info-Bereich des Profils angezeigt werden.
Trotzdem finde ich die interne Vernetzung bei Facebook was Profil und Fanpage angeht mehr als dürftig.
Wie seht ihr das? Bringt Facebook uns Bloggern mehr Besucher wenn eine Fanpage für den eigenen Blog eingerichtet wird oder ist das vertane Liebesmüh?



sagt:
Die Erfahrung hatte ich auch gemacht und (vielleicht ein bisschen vorschnell) meinen Account wieder gelöscht. Aber wenn man über 1/2 Jahr wartet und nix tut sich kann man ja schon die Geduld verlieren. Wie auch immer, ein bisschen Geduld braucht es vielleicht. Viel Glück. Wenn man sich insbesondere us-amerikanische Blogs anschaut, sieht die Sache jedenfalls ganz anders aus. Deren Vernetzungsmentalität (wenn man so sagen will) ist schon entschieden anders als die unsrige.
Ich nutze ja auch Facebook, allerdings erst seit vergangenen Sonntag. Also große Töne kann ich nicht spucken. Trotzdem traue ich mir behaupten, dass man Facebook jetzt nicht überbewerten sollte – wahre Besucherströme wird es garantiert nicht geben.
Ich erachte Facebook als nette Geschichte nebenbei, für die Unterhaltung zwischendurch. Schließlich schreibt man wegen einer Kleinigkeit nicht immer einen Beitrag. Da ist Facebook recht interessant. Ich werde es auf jedenfall mal weiterlaufen lassen… kostet ja nix :-)
sagt:
Also ich muss sagen bei mir bringt Facebook zwar nicht super viel Traffic aber steht in der Kategorie der Seiten, die Besucher zu mir linken immerhin auf Platz 1. (Top sind natürlich die Suchmaschinennutzer)
Also ich sehe einiges an Leuten, die auch über mein Profil / meine Fanpage auf den Blog kommen.
sagt:
Also ich lass es auf jeden Fall laufen, kost ja nix wie Thomas sagt. Es stört mich halt ein wenig das Facebook da offensichtlich die Querverbindungen extra weg lässt.
sagt:
ich denke auch, dass man es nicht überbewerten und mit zu vielen erwartungen da ran gehen sollte. obwohl von facebook regelmäßig besucher auf den blog kommen…
ich sehe es eher wie thomas als nette geschichte nebenher. wobei wir in sachen vernetzung ja wirklich stiefkinder sind, was vielleicht auch damit zu tun hat, dass das thema link-neid hier bei uns sehr hoch gehandelt wird. keine ahnung warum, ich kann mich jedenfalls auch über “erfolge” von anderen bloggern freuen…
sagt:
Jo, Hans, keine Ahnung warum bei uns so wenig verlinkt wird. Ich habe da eigentlich kein Problem mit auf andere Blogs zu verlinken.
Man könnte bei manchen meinen, ein gesetzter Link kostet unwahrscheinlich viel Geld. Anders kann man den Geiz wirklich nicht erklären. Das ist ein generelles Problem, dessen Lösung alles andere als einfach sein dürfte, leider.
sagt:
Gestern brachte mir Facebook das erstemal mehr Besucher als Twitter. Werbung machen ist alles für die Page. Link auf sein Profil, auf dem Blog kunt tun und wer möchte kann sich ja auch einen Fanbutton in die Sidebar seines Blog bauen. Facebook bietet alles an was man braucht. Dann sollte man eben auch bei anderen Seiten Fan werden und auch über die Lieblingsseiten Funktion nachdenken. Quasi einen Art Blogroll für Facebook Seiten. Aber leider sieht es da auch wie in der Blogwelt allgemein aus, jeder möchte nur selber einen Link gibt aber im Gegenzug nichts. Ich mein jetzt keinen hier, aber die Erfahrung haben ein paar in den letzten Tagen so gemacht bei einer Aktion.
@Markus: Ganz unrecht hast Du damit sicherlich nicht. Dennoch liegt Luigi damit richtig wenn er sagt, Facebook ist (gerade für Neueinsteiger) etwas umständlich. Einen Link zu nem Beitrag von Dir zu setzen oder Deinen Blog in die Blogroll aufzunehmen erklärt sich von selbst. Das “Fan werden” ist nicht so offensichtlich angebracht, dass man dies auf Anhieb sofort sehen bzw. finden würde. Mit Link kopieren ist da ja nicht viel…
sagt:
@Thomas Schon richtig, das hab ich auch gar nicht angezweifelt. Ich meinte aber nicht einen Blog in die Blogroll aufnehmen. Ich rede von den “Liblingsseiten” auf Facebook. Das erklärt sich leider nicht von selber und die meisten nutzen es immer noch nicht, dabei ist das eine Möglichkeit uns gegenseitig zu unterstützen ohne das es einem weh tut. Ich muss nämlich demjenigen nicht einmal folgen /Fan werden) wenn ich nicht möchte, kann die Seite aber durch klicken auf “Zu den Favoriten meiner Seite hinzufügen” trotzdem unterstützen beim bekannter werden. Das war eiegentlich mal der Gedanke den ich bei dieser Aktion hatte, so kann wenigstens keiner motzen “Uh der überschwämmt einen ja mit News” oder ähnlichem, wie es bei anderen Aktionen teilweise der Fall war/ist. Hier kann ich nämlich nach wie vor wählen vom wen ich Fan werde. Ich hab auch Seiten bei meinen Facobook Favoriten von denen ich kein Fan bin, einfach nur um diese zu unterstützen. Wenn wir dies alle machen, haben wir auch alle was davon und die Bekanntheit steigt von selber. Das löst klar nicht das eigentliche Problem das Facebook mit den Fanseiten hat, das ist vollkommen richtig, aber es hilft uns und das ist doch das wichtigste finde ich. Zudem muss man bei den Seiten sehen, das die eigentlich ganz anders ausgerichtet sind. Es gibt keine Unternehmensaccounts mehr auf Facebook, diese Rolle übernehmen wohl die Seiten inzwischen, die kann man erstellen ohne das man ein Profil haben muss, dann relativiert sich das Problem nämlich auch schon wieder. Kommt wohl immer auf die Sichtweise an, Facebook hat da wohl eine andere wie wir. :-)
sagt:
In diesen Themenbereich bin ich letztens etwas mehr eingedrungen, wobei ich bei Facebook vorher nur profilmässig mit meinen Updates vertreten war. Eine Fanpage erstellte ich durch diese Blogger-Facebook-Aktionen und dann in meinem Blog ein Widget eingebunden.
Wir sollten dem Ganzen mehr Zeit geben, denke ich mal. Ich habe meine Fanpage auch noch per Google-Analytics getrackt und momentan ist es noch sehr mager. Der G-Analytics-Code ist seit ein paar Tagen in der Fanpage integriert und es zeigt mir 5 Besucher an.
Die schwer zu findenden Linkverweise innerhalb Facebook zu diversen Fanpages spielen auch eine Rolle. Auch wenn man die Fanpage aus dem FB-Profil aus verlinkt, braucht man schon viele Fans, damit auch welche zu ihr gelangen. Ausserdem sind ja dort dieselben Inhalte wie im eigentlichen Blog. Das nun so nebenher.
Wie Markus schon sagt: Durch dieses gegenseitiges Faven und Fan-Werden ziehen wir uns gegenseitig hoch.