Mir ist aufgefallen das viele in meinem Bekanntenkreis nichts mit dem Begriff Weblog anfangen können und sich nur schwer zurecht finden, wenn sie das erste Mal ein Blog besuchen. Um also den wunderbaren Menschen die das erste Mal auf einem Weblog landen und all denen die selbst mit dem Gedanken spielen ein virtuelles Tagebuch ins Leben zu rufen den Start etwas leichter zu machen schreibe ich diesen Artikel.
Außerdem empfehle ich jedem “Neuen” mein kleines WordPress Lexikon , in dem ich versuche die Fachbegriffe zu erklären so das auch Lieschen Müller ihre Scheu vor diesen obskuren Websites die sich Weblogs schimpfen verliert.
So sei es!
Der gemeine Weblog setzt sich im groben aus fünf Bereichen zusammen. Dem Header, der Sidebar, dem Footer und dem eigentlichen Inhalt, den Artikeln. Eine Besonderheit bilden die statischen Seiten.
Der Header
Den Header (Kopfzeile) findet man logischerweise immer ganz oben. Er beherbergt in der Regel eine Grafik oder ein Logo, um den Wiedererkennungswert der Seite zu steigern. Es hat sich bei uns Bloggern eingebürgert das man zur Startseite gelangt wenn man diese Grafik / dieses Logo anklickt. Neben der Grafik / dem Logo können noch weitere Elemente im Header sein. Zum Beispiel ein Suchfeld, eine Schaltfläche zum RSS-Feed der Seite oder Buttons zu diversen social networks wie Twitter oder Facebook.
Wichtig ist für den jungfräulichen Blogbesucher das die Grafik einen in 90% der Fälle wieder auf die Startseite zurück bringt!
Die Sidebar
Die Sidebar, im schnöden Deutsch auch Seitenleiste genannt, ist links oder rechts zu finden. Es gibt sogar Blogs die mehr als eine haben. Die sind dann links, rechts, links und rechts oder auch unter dem Inhalt angeordnet.
In der Sidebar gibt es alle möglichen Elemente zur Navigation durch den Weblog. Die elementaren sind eine Liste der Kategorien, ein Archiv, meistens nach Monaten gegliedert, sowie eine Darstellung der am meisten verwendeten Schlüsselwörter und eine Blogroll . Weitere Elemente der Sidebar können eine Auflistung der aktuellsten Artikel, der Artikel von vor einem Jahr, die fleißigsten Kommenierenden oder Streams von social networks bzw. Web 2.0 Diensten sein, bei denen der Blogbetreiber registriert ist.
Bei der Gestaltung der Sidebar sind dem Betreiber wie bei allen anderen Bereichen des Blogs keine Grenzen gesetzt und das Angebot ist groß, manchmal zu groß
.
Wichtig für den nichts ahnenden Erstbesucher ist das er in der Sidebar Elemente findet um durch die Inhalte des Weblogs zu surfen!
Der Footer
Der Footer (jetzt kommts: Fußzeile) ist wo? Richtig – unten! Dort sind meistens die Links zu WordPress und dem verwendeten Theme untergebracht. Auch finden sich dort oft statistische Angaben und Hinweise zum Copyright. Informationen, die für den handelsüblichen Internetsurfer nicht ganz so relevant sind. Darum stehen sie auch ganz unten ![]()
Wichtig für den blauäugigen Leser ist das er im Footer Hinweise zum Copyright finden kann – meistens!
Der Inhalt
Kommen wir nun zum wichtigsten Element eines Blogs – dem Inhalt, auch Content genannt. Er nimmt wie es sich gehört den meisten Platz auf der Seite ein und stellt die Artikel in chronologischer Reihenfolge dar, wobei der aktuellste Artikel in der Regel ganz oben zu finden ist.
Nun müssen wir unterscheiden zwischen der Darstellung des Inhalt auf der Startseite und den einzelnen Artikelseiten. Auf der Startseite sieht man meistens nur die Überschrift des Artikels mit dem folgenden Artikeltext. Dieser wird entweder komplett angezeigt oder nur als ein kurzer Auszug. Klickt nun Lieschen Müller auf die Überschrift des Artikels ( Permalink ) gelangt sie zu der eigentlichen Artikelseite, wo der gesamte Artikel gelesen werden kann. Außerdem werden auf der Artikelseite noch weitere Informationen zu dem Artikel angezeigt. Zum Beipiel in welcher Kategorie er sich befindet und welche Schlüsselwörter ihm zugeordnet wurden. Viele Blogs zeigen unter dem Artikel auch themenverwandte Artikel an um dem Leser die Orientierung auf dem Blog zu erleichtern.
Unter dem Artikel können in der Regel Kommentare abgegeben werden. Dazu genügt es seinen Namen, auch Spitznamen sind hier möglich, eine gültige E-Mail Adresse die nicht veröffentlicht wird sowie wenn man hat den Link zur eigenen Website anzugeben. Dann kann man seine Meinung kund tun in dem dafür vorgesehenen Textfeld.
Wichtig für den ambitionierten Kommentierer ist es das man auch bei einer anderen Meinung dir Form wahrt. Denkt an Kaptain Hook!
Besonderheit: statische Seiten
So gut wie alle Blogbetreiber stellen noch so genannte statische Seiten online, die parallel zu den chronologisch angeordneten Artikeln Informationen bieten, die ständig aktuell sind. Besonders beliebt sind da eine Seite über den Autor (man will ja wissen mit wem man es zu tun hat) oder auch das Impressum. Diese Seiten tauchen nicht im Bereich Inhalt auf der Startseite auf sondern sind entweder in der Sidebar oder dem Header verlinkt. Auf meinem Blog findet ihr die Seiten “?“, “Artikel”, “Blogroll”, “Lexikon” sowie “Impressum” und “E-Card” ganz oben rechts. Der Link “E-Card” hat dabei die Besonderheit das er auf meine zweite Domain www.im-kreuzfeuer.de verlinkt. Auch sowas ist möglich – irre!
Wichtig für den wissbegierigen Menschen ist das er auf den statischen Seiten Zusatzinfos über das Blog und seinen Betreiber finden kann!
Ich hoffe, ich konnte mit diesem irre langen Text ein kleines bisschen zur allgemeinen Verwirrung beitragen. Bestimmt werden nun Stimmen laut das ich jede Menge Infos vergessen habe und entscheidende Punkte, die einen vernünftigen Blog ausmachen, nicht angesprochen habe.
Ey, “Nobody is perfect!” sagte der Igel, als er von der Klohbürste runter stieg. Ich bin doch auch nur ein Mensch – wenn auch ein wunderbarer :8




Ich würde gerne noch anmerken, dass es inzwischen auch durchaus einige -zugegebenermaßen wenige- Blogs gibt, bei denen man ein wenig aufpassen muss, wenn man dort kommentiert.
Dort kommt eine Option zum Einsatz, dass die angegebene E-Mail-Adresse ebenfalls öffentlich(!) angezeigt wird (schlecht gegenüber Spam-Bots, die solche Adressen sammeln), wenn man nicht ein bei den Kommentaren vorhandenes Kästchen “E-Mail-Adresse NICHT anzeigen” anklickt. Die Option überliest man im Eifer des Gefechts gerne mal oder man übersieht das Wörtchen “nicht” und klickt die Option deswegen nicht an.
Da ist also ein klein wenig Vorsicht geboten! Was diese neue Option in manchen Blogs überhaupt soll, ist mir ehrlich gesagt sowieso ein Rätsel?!?
Habe ich noch nirgends gesehen. Was soll der Mist? Manche haben den Sinn des bloggens irgendwie nicht verstanden! :devil:
schön geschrieben. Aber mache Leute können damit nicht viel anfangen, was ich selber als sehr schade Empfinde. Weil einige viele nicht wussten was ein Blog ist, habe ich es bei mir unter Neues abgelegt und die Oberbegriffe sehr eingedeutscht, damit können sehr viele Menschen was anfangen.