Seit ein paar Tagen bin ich stolzer Besitzer von drei Taschenlampen der Firma LED Lenser! Was daran so besonders ist werdet ihr euch nun fragen. Ganz einfach, das sind nicht irgendwelche ordinären Billigfunzeln vom Discounter um die Ecke sondern hochwertige, elektronisch gesteuerte Taschenlampen mit LED-Technik.
Die verwendeten Materialien, angefangen bei vergoldeten Kontakten wegen der besseren Leitfähigkeit über geprüfte LED´s bis hin zu dem schlagfesten Aluminiumgehäuse sind vorbildlich verarbeitet. Die Bedienung erfolgt über einen Schalter der im Boden der wasserdichten Lampen integriert ist. Der Vorteil von LED´s liegt in der hohen Lebensdauer und der hohen Lichtausbeute bei vergleichsweise geringem Stromverbrauch. Durch einen Microchip lassen sich bei der M1 und M5 vier Betriebsarten mit diesem einen Schalter abrufen. Folgende Betriebsarten gibt es:
- 130% Powermodus – durch einmaliges Tasten und festhalten anwählbar
Da dieser Modus sehr viel Energie verbraucht sollte er nur in Ausnahmen und nur kurzzeitig gewählt werden - 100% Modus – durch einmaliges Schalten anwählbar
Die volle Leistung wird für drei Minuten abgerufen, danach wird auf 15% Lichtleistung reduziert um die Batterien zu schonen und die elektronischen Bauteile vor Überhitzung zu schützen. - 15% Modus – durch kurzes Tasten und einmaligem Schalten innerhalb einer Sekunde anwählbar
Der Stromsparmodus ist optimal zum blendfreien Lesen von Karten oder Dokumenten. - Strobe Modus – durch zweimaliges Tasten und einmaligem Schalten innerhalb einer Sekunde anwählbar
Bei diesem Modus wird ein starkes Stroboskoplicht erzeugt mit dem Angreifer geblendet und irritiert werden können. Er ist zum Selbstschutz konzipiert.
Ein nettes Gimmick der Modelle M1 ind M5 sind die so genannten “Smart Cards” im EC-Karten Format. Auf ihnen ist eine kurze Bedienungsanleitung in Form von Piktogrammen abgebildet. Sie kann bequem auf Grund ihrer Größe im Portemonnaie mitgeführt werden.
Besonderes Highlight aller drei Lampen ist das Advanced Focus System, das von der Firma LED Lenser entwickelt und patentiert wurde. Dabei wurden die Vorteile von Linse und Reflektor vereint, was zu einer wesentlich höheren und besser zu fokussierenden Lichtleistung führt. So hat das Modell M1 z.B. einen Lichtstrom von 155 lm (Lumen). Unterstützt wird dies zusätzlich durch den ebenfalls patentierten Speed Focus. Ein System mit dem der Lichtkegel entweder punktgenau ausgerichtet werden kann oder ein gleichmäßiges Streulicht erzeugt wird ohne einen lästigen Drehmechanismus bemühen zu müssen. Der Lampenkopf wird einfach über einen Schlitten mit einer Bewegung des Fingers stufenlos nach vorne oder hinten bewegt.
Des weiteren verfügen alle drei Modelle über einen Trageriemen bzw. einen Schlüsselring. Bei den Modellen M1 und M5 wird auch noch eine robuste Tasche mit Karabinerhaken und Gurtschlaufe geliefert.
In den letzten Tagen hatte ich das Modell M1 im täglichen Einsatz. Dabei ist sie mir mehrere Male herunter gefallen, einmal in eine tiefe Pfütze. Bis auf einen winzigen Kratzer an der Seite blieb die Lampe unversehrt. Vor allem wurde die Funktionalität nicht eingeschränkt.
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Fazit: Ich bin begeistert von den Taschenlampen, besonders von dem Modell M1. Sie hat eine Leuchtweite von knapp 150 Metern, eine Betriebdauer von acht Stunden und liefert 155 Lumen Lichtstrom. Die Taschenlampen sind klein, handlich, ergonomisch und gleichzeitig elegant, robust, zuverlässig und was am wichtigsten ist, sie strahlen ein gleichmäßiges sehr helles Licht aus. Allerdings gibt es zwei kleine Punkte die mir nicht so gut gefallen. Wird die Lampe in der Tasche am Gürtel getragen ist sie aufrecht. Bei einer sitzenden Tätigkeit wie bei mir (Lkw-Fahrer) stört dies zuweilen. Da wäre es angenehmer wenn sie in waagerechter Position am Gürtel hängen würde. Außerdem hätte ich die “Smart Cards” nicht aus Pappe sondern aus einem wasserfesten Material hergestellt.
PS: Gerne hätte ich hier noch ein paar Fotos vom Einsatz des Modells M1 präsentiert. Leider habe ich es nicht geschafft halbwegs brauchbare Fotos zu schießen. Mit Blitz kann die Helligkeit der Taschenlampe nur erahnt werden und ohne Blitz sind die Fotos zu dunkel. Dies führe ich aber auf meine Digi-Cam zurück und nicht auf die Taschenlampe. Es gibt aber auf der Website von LED Lenser sehr beeindruckende Fotografien.




Ich hab jetzt schon des öfteren darüber gelesen und muss sagen, das die Taschenlampe echt suoer sein muss.
hab’ selbst eine M1.
Die Dinger sind ultra edel.
Die “Pappe-Smart-Card” geht wirklich etwas besser.