Am 11. August waren wir mit der kompletten Familie für einen Tag in der Eifel. Die Freundin vom Dennis machte dort auf dem Campingplatz “Camping -und Mobilheimpark Freilinger See” 14 Tage Urlaub und unser Sohn hatte Sehnsucht, böse Zungen behaupten es wäre schlicht und ergreifend Stangenfieber. Na ja, die Jugend!
Wir fuhren mit gemischten Gefühlen, da wir bis dato nur die Ellie, die Katha und den Thornton kannten, den Vater und die kleine Schwester noch nicht. Doch unsere Bedenken waren schnell verflogen nach einer herzlichen Begrüßung und den ersten coolen Sprüchen der Kids. Als erstes ging es für ne Tasse Kaffee und diverser Kaltgetränke zum Zelt. Nach einem kurzen beschnuppern war schnell klar das der Klaus ne lockere Type ist, der auf der gleichen Welle funkt wie wir.
Kurze Zeit später zogen wir dann los zu den Sporteinrichtungen, wo wir den Rest des Tages verbrachten. Wir spielten Fußball, zauberten beim Basketball, versuchten uns in der Halfpipe mit dem Skateboard, lachten beim Beachvolleyball und hatten einen riesen Spaß. Klaus und Thornton kümmerten sich zwischendurch immer wieder um den Grill, denn Sport macht ja bekanntlich hungrig. Nach dem grillen entzündete Thornton sogar noch ein Lagerfeuer, denn seine Freundin, die Katha, wollte unbedingt noch Marshmellows bruzeln. Ich kann mit dem süßen Zeug ja nichts anfangen, aber die Kids hatten ihren Spaß.
Gegen Abend, nachdem alle zwar satt aber auch ziemlich ausgepowert waren ließen wir den Tag bei einer Runde Billiard und Tischfußball ausklingen. Die Heimreise traten wir gegen 21:00 Uhr an und nach 1,5 Stunden Autobahnfahrt schrien die Kids schon wieder nach Futter. Also steuerten wir zu guter letzt noch den Frittentempel wo Beate arbeitet an.
Dieser Ausflug war trotz der sportlichen Betätigung einfach nur entspannend und Balsam für meine Seele, nicht zuletzt weil die Familie von der Ellie genauso unkompliziert ist wie wir selber und auch bei denen der Spaß an erster Stelle steht und nicht irgendein dummer und überflüssiger Verhaltenskodex. Betrachtet mans genauer ist der Klaus ja irgendwann mal der Schwiegervater vom Dennis. Wenn ich überlege wie steif das damals bei uns ab ging bin ich froh das es heute wesentlich lockerer zugeht.
Alle Fotos dieses fantastischen Ausflugs könnt ihr übrigens in dem Album “Eifel 2009” auf meinem neuen flickr-Account bewundern.




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