Wieder mal schreibe ich meine Gedanken zu einem Thema, auch wenn sie noch nicht ganz zu Ende gedacht sind, hier nieder um vielleicht ein wenig klarer zu sehen.
Es geht um die spirituelle Seite des Lebens. Die Dinge die nicht zu sehen sind aber dennoch scheint es so als wären sie da. Ich selber behaupte immer von mir das ich an übersinnliche, spirituelle Sachen nicht glaube. Als bekennenden Atheisten schimpfe ich mich gern wenn die Themen Glaube oder Kirche Gegenstand der Diskussion sind. In den Artikeln was bleibt und wer bin ich habe ich auch geschrieben mit Blick auf meinen Tot das ich ein hoffender Mensch bin. Wär ja schön später mal auf Wolke sieben zu sitzen, Southern Comfort mit Ginger Ale zu schlürfen und mir halbe Grillhähnchen serviert werden.
Nun kommt es aber in letzter Zeit immer öfters vor das ich auf diversen Blogs mit Themen konfrontiert werde mit denen ich bis jetzt eigentlich nichts anfangen konnte. Da geht es um die Aura, die jeden umgibt, um Schwingungen, Strahlen und die geheimnisvollen Kräfte des Mondes, die unser tägliches Leben beeinflussen. Es geht um Shakka, um Karma und um den Glauben an das Gute.
Ich kann da immer noch nicht wirklich was mit anfangen (bis auf den Glauben an das Gute), sehr wahrscheinlich fehlt mir das dazu nötige Wissen. Ich habe aber auch keine große Lust jetzt Bücher zu wälzen. Doch eins ist mir in letzter Zeit an mir selber aufgefallen. Wenn ich diese Dinge nicht sofort von mir weise, mir anhöre was andere darüber zu berichten haben, mir Gedanken mache zu dem gehörten auch wenn ich nicht daran glaube erweitert es doch mein Bewußtsein. Ich beginne die Dinge anders zu sehen, sie von allen Seiten zu beleuchten. Meine Grundeinstellung wird positiver und ich trete Fremden aufgeschlossener entgegen. Die Schubladen in meinem Kopp werden weniger.
Es ist eine Bereicherung mich mit diesen Dingen auseinander zu setzen. Ich treffe mehr Entscheidungen aus dem Bauch heraus und fahre gar nicht mal schlecht damit. Auch ist es schon passiert das ich völlig anders reagiert habe als eigentlich erwartet, weil ich einfach mal Vertrauen hatte und von der positiven Kraft des Glaubens an eine Sache ausgegangen bin. Natürlich war dies ein Wagnis und ich hatte auch ein mulmiges Gefühl dabei, dennoch ist es gut ausgegangen.
Ich mach hier jetzt mal Schluss, muss einfach noch weiter nachdenken. Was ist z.B. mit der Liebe? Die kann ich ja auch nicht sehen. Trotzdem existiert sie. Das darf ich jeden Tag aufs Neue erfahren. Keine Ahnung – es gärt noch in mir…




Ich bin mit solchen Sachen sehr vorsichtig.
Sicher ist gegen Spiritualität an sich nichts einzuwenden, allerdings wird damit auch sehr viel Scharlatanerie betrieben, die auch weitreichende Folgen haben kann. Das Ganze ist sehr mit Vorsicht zu genießen, kann oder muß ich leider aus eigener Erfahrung sagen.
Zudem darf man nicht vergessen, woher der bei uns betriebene Okkultismus zum Teil kommt, nämlich aus einer sehr dunklen Zeitepisode unserer Geschichte: Die Nazis waren (sind) mit die größten Okkultisten, die es in unserer heutigen Zeit gab und es gibt keinen Unterschied zwischen „gutem“ und „bösem“ Okkultismus. Dazu gehören auch Astrologie, Wahrsagerei, Tarotkarten legen usw.
Wir sind soziale Wesen und können die meisten Dinge, die es im Universum gibt, noch nicht erklären. Angefangen von der eigenen Existenz über die Existenz des Universums bis dahin, was nach dem Tod ist und deshalb tendieren viele Menschen dazu, etwas „überirdisches“ in unserer Existenz zu suchen.
Sicherlich ist es wünschenswert, offen auf andere Menschen zuzugehen, daß kann man sich aber einfach als Maxime fürs eigene Leben setzen, dazu braucht man keine „Aurasichtigkeit“.
Und es ist eben nun mal leider so, daß diese gedanklichen Konstrukte auch schwere psychische Schäden verursachen können, da sie die persönliche „Sicht der Dinge“ auf den Kopf stellen, was bis hin zur Manipulation reicht. Sekten gehen da genauso vor…
Ich halt mich da lieber an die Wissenschaft, klingt blöd, ist aber so.
Einen Blog, den ich hierzu gerne lese, ist der Blog der „Skeptiker“: http://blog.gwup.net und für die spirituellen oder nachdenklichen Zeiten: http://www.zenmoments.org/ ein in Englisch geschriebener Blog.
in Maßen genossen kann sich das durchaus positiv auf das Leben auswirken. Ja, es ist manchmal hilfreich, sich mit vielen Dingen positiver auseinanderzusetzen.
Aber wer es übertreibt, stellt irgendwann fest, das er ganz allein auf der Welt ist. Ich warne davor.
Oh Mädels, ich glaube da hab ich mich ein wenig falsch ausgedrückt. Bei mir besteht absolut nicht die Gefahr das ich auf irgendeinen Guru rein falle oder mich einer obskuren Sekte anschließe. Viel mehr geht es darum das ich durch das schreiben auf meinem Blog und durch die Lektüre anderer Blogs, die sich viel mit dem Glauben, der Wahrnehmung von den Kräften die von einer Sache oder einem Menschen ausgehen, Gefühlen und Tugenden und dem Sinn des Lebens beschäftigen wesentlich offener allem Neuen gegenüber geworden bin.
Früher war ich ein materiell eingestellter Mensch, der zwar schon immer gerne gegeben hat aber auf der anderen Seite nie seinen eigenen, finanziellen oder materiellen Vorteil aus den Augen verlor.
Zur Zeit bin ich dabei mich in dieser Hinsicht zu verändern. Heute ist es mir oft egal ob ich einen Vorteil durch mein Handeln erziele. Ich werde nun auch oft aktiv wenn ich einem anderen eine Freude machen kann, ihm eine Last nehme.
Und ich verurteile nicht mehr andere wenn sie an solche Dinge wie Aura, Spiritualität oder Karma glauben, auch wenn ich immer noch nicht so richtig etwas damit anfangen kann. Obwohl ich ja denke das alles möglich ist wenn man von einer Sache überzeugt ist und fest an die eigene Stärke glaubt.
Würde ich dies nicht tun hätte ich schon lange resigniert.
Also macht euch bitte keine Sorgen um mich, ich steh mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen!
Also, ich kann mich beiden Vorrednern nicht anschließen. Es geht weder um Sekten, noch übertriebenen Okkultismus. Klar kann man alles übertreiben und sich in einer Glaubensgemeinschaft – egal, ob es die Kirche ist, eine bestimmte Religion oder eine Sekte – verlieren. Und ganz sicher ist das Geschäft mit dem Glauben eine ziemlich großes. Und was wurde nicht alles im Rahmen der Christianisierung gemordet, gebrandschatzt und gestohlen.
Aber mal ehrlich, das ist doch nicht die Essenz des Artikels. Ich selbst bezeichne mich auch als spiritueller Mensch. Ich fühle mich keiner bestimmten Glaubensrichtung zugehörig bzw. tendiere eher in Richtung Buddhismus. Ich spüre sehr deutlich positive wie negative Energien, die zwischen uns und der Natur ausgetauscht werden, manchmal nehme ich sehr deutlich die uns umgebenden Auren wahr und oft habe ich kleinere Visionen, Vorahnungen und je mehr ich denen nachgehe, desto stärker wird auch mein Glaube. Leider bin ich dadurch manchmal auch sehr angreifbar und reagiere höchst sensibel auf meine Umwelt, aber ich möchte das alles nicht mehr missen.
Daher finde ich es toll, Luigi, dass Du Dich öffnest. Du wirst bestimmt kein durchgeknallter Jünger nur weil Du Deinen Horizont erweiterst. Lass es einfach geschehen und lass Dich ein wenig treiben. Du hast genug gesunden Menschenverstand und das Herz auf dem rechten Fleck!
ich habe nur geschrieben, dass man es nicht übertreiben soll. Thats all und ich denke, du stehst weiterhin fest mit den Füßen auf dem Boden. Ich habe dich schon verstanden und Sekten usw. hatte ich dabei auch nicht im Sinn.
@Luigi:
Früher war ich ein materiell eingestellter Mensch, der zwar schon immer gerne gegeben hat aber auf der anderen Seite nie seinen eigenen, finanziellen oder materiellen Vorteil aus den Augen verlor. Okay, das erklärt manches.
Was ich meinte war, daß man zwischen Spiritualtät und Okkultismus unterscheiden muß. Astrologie ist Okkultismus, genauso wie eine sog. „Aurosoma-Therapie“ o.ä. und hat nix mit Spiritualität zu tun. (und leider hat diese Mystery-Gezeter gerade ziemlich starken Vormarsch, v.a. im Fernsehen)
Daß man mit offenen Augen durch die Natur geht und versucht, so vieles wie möglich um sich herum wahrzunehmen, ist ein feine Sache.
@Hartmut:
Ein gesundes Bauchgefühl, auch für die Menschen mit denen man zu tun hat, hat noch niemandem geschadet
P.S.: Sorry, ich wollte mit meinem 1. Kommentar niemandem auf die Füße treten oder gar lehrmeisterlich wirken.
Mich beängstigen nur dieser allgemeine Hype z.b. um die sog. „Magier“ bei Uri Geller, die Mystery-Soaps, die es zigfach im Fernsehen gibt und das, was sich da gerade in Italien (Berlusconi / Bürgerwehr) abspielt. Ich möcht nicht wissen, was da in Zukunft noch auf uns zukommen kann, wenn so ein Gedankengut wieder Oberhand gewinnt. Und ob ich meinen nächsten Urlaub in Italien verbring, da bin ich mir noch gar nicht sicher.
@barbara: Dir antworte ich nicht, ich denke wir verstehen uns auch ohne Worte
@Trixi: Nun zu dir Freulein! Heir bei mir muss sich niemand für seine eigene Meinung entschuldigen! Hier darf jeder sagen was er denkt solange er sich nicht im Ton vergreift! Eine Ausnahme gibt es allerdings. Jeder der sagt ich wäre mit meinen 41 Jahren alt fliegt :exclaim:
Den Artikel zu schreiben ist mir wirklich sehr schwer gefallen weil ich mich in der Vegangenheit halt nie mit solchen Themen beschäftigt habe. Ich hatte sogar Probleme auf so WÖrter wie Aura oder Spiritualität zu kommen. Eigentlich will ich nur zum Ausdruck bringen das es da draußen anschienend doch Dinge, Gefühle oder nennt es wie ihr wollt gibt, die rational nicht zu erklären sind. Deswegen müssen sie nichts unbedingt mit den themen zu tun haben die Trixie angesprochen hat. Und was da momentan im Fernsehen läuft mit dem Uri Geller und was weiß ich noch alles schau ich mir eh nicht an. Das hat mit den Sachen die ich meine nun gar nichts gemein. Das ist einfach nur Geld verdienen mit dem Aberglauben der Leute.
Aber jetzt möchte ich doch noch was in dernRaum werfen: Was ist mit den Shaolin-Mönchen. Was die mit ihren Körpern anfangen? Ist das nur jahrelanges hartes Training oder ist da was dran das behauptet wird die würden Energielinien bzw. Erdstrahlen nutzen, die die Erde in einem Gitternetz umspannen. Ich habe selbst schon Kampfsporteler live gesehen die unglaubliches vollbracht haben. Und damit meine ich nicht ein Brett zu zerschlagen, das kann ich auch. Ne, die springen z.B. aus dem Stand mehrere Meter weit und haben die Energie einen schwereren Menschen durch einen Stoß vor die Brust fünf sechs Meter weit zu stoßen, ohne das dieser Mensch danach Schmerzen verspürt oder einen blauen Fleck hat.
Es gibt ja auch den Spruch: “Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile!” mmmmh….
So, jetzt hat’s etwas gedauert heut… erstmal ist es gut hier seine Meinung sagen zu können, ohne eine auf den Deckel zu bekommen
… na, Scherz beiseite: ich wollte damit nur sagen, daß ich Leuten, die sehr gläubig sind, nicht auf die Füße treten wollte
Zu den Shaolin Mönchen:
Ich denke schon, daß man mit sehr, sehr viel Training von Kind an, sehr viel aus seinem Körper rausholen kann, was für einen Durchschnittsmenschen unglaublich ausschaut. Dazu zählen auch Zirkusakkrobaten. Was ich persönlich aber nicht glaube, ist, daß das mit irgendwelchen Energiestrahlen der Erde zu tun hat bzw. daß solche Erdstrahlungen physikalisch existieren.
Auf der anderen Seite darf man nicht vergessen, was für eine Kraft die eigene Psyche (oder auch der Glaube) eines Menschen haben kann.
Es gibt z.B. heute immer noch vom Vatikan beauftragte Exorzisten, die Teufelsaustreibungen machen. Wissen die wenigsten, ist aber so und ist auch logisch, denn die katholische Kirche glaubt ja an einen wahrhaftigen Teufel und es gibt auch auf dem ganzen Erdball genügend Menschen, die an so etwas glauben – auch bei uns -, die dann auch wirklich sprichwörtlich vom Teufel besessen sein können. Die Kraft der menschlichen Psyche darf man nicht unterschätzen.
Wenn man von Kind an gesagt bekommt, man sei göttlich, glaubt man das auch irgendwann. Beim Dalai Lama ist das z.B. so. Das hat immer auch etwas mit dem persönlichen Umfeld zu tun, in dem man aufwächst und sich bewegt.
Die Frage ist nur, ob Du persönlich an so etwas glauben willst (oder vielleicht auch die Erfahrung machen willst) oder ob das nicht evtl. in Konflikt mit Deiner bisherigen Persönlichkeit kommen kann, was dann auch zu Persönlichkeitsstörungen führen kann , aber nicht zwingend muß. Für manch anderen kann der Glaube an etwas auch eine heilende Wirkung haben…
P.S.: und nebenbei bemerkt, kann es bei den Shaolin-Mönchen genauso wie bei Uri Geller einfach nur Show sein. „Money makes the world go ’round“
@Trixi: Warum sollte es so ein Netz von Energiestrahlen nicht geben? Nur weil sie noch nicht erforscht bzw. von der Wissenschaft entdeckt worden sind heißt es doch nicht das es sie nicht gibt. Hätte jemand vor ein paar hundert Jahren behauptet das es Strahlen gibt mit denen der menschliche Körper durchleuchtet werden kann um die Anatomie des selbigen darzustellen wäre derjenige als Spinner, Ketzer oder Fantast betitelt worden. Was ich zum Ausdruck bringen will: Nur weil etwas unbekannt ist sollte es nicht sofort als Unmöglichkeit gebrandmarkt werden. Das habe ich früher getan. Alles was ich nicht kannte wurde mit großer Skepsis und Vorsicht betrachtet und sofort in eine Schublade gesteckt. Heute mach ich das anders. Ich bemühe mich mir nicht sofort eine Meinung zu bilden sondern lasse die Dinge an mich ran, beschäftige mich mit ihnen und bin aufgeschlossen.
@Luigi: Nur weil etwas unbekannt ist sollte es nicht sofort als Unmöglichkeit gebrandmarkt werden.
Als unmöglich brandmarke ich es auch nicht, für mich persönlich zählt aber der wissenschaftliche Nachweis. Solange es den nicht gibt, glaube ich auch nicht daran.
Das ist nicht persönlich gemeint, aber das ist die Konsequenz aus den Erfahrungen, die ich mit Esoterik gemacht habe.
Wenn mich z.B. eine Heilerin von einer Krankheit heilen würde, fände ich das natürlich klasse und fein, auch, wenn es keine wissenschaftliche Erklärung dafür gibt. Deswegen würde ich aber nicht „gläubig“ werden und einen anderen Weg einschlagen wie meinen bisherigen.
P.S.: abgesehen davon, daß ich gar nicht zu einer Heilerin gehen würde, außer mein gesamtes Umfeld würde mich dazu drängen, dann vielleicht. Ich glaub halt eben an sowas nicht. Sorry